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Bundesliga: Bayern-Post sorgt für Fan-Proteste!

Bayern-Post sorgt für Wirbel

Der FC Bayern München gratuliert einem ehemaligen Spieler in den Sozialen Medien zum Geburtstag. Bei dem Großteil der Fans kommt das nicht gut an.
Lucas Hernández übt deutliche Kritik an seinem Münchner Ex-Klub. Vor allem am Binnenklima innerhalb der Mannschaft lässt der heutige PSG-Spieler kein gutes Haar.
Der FC Bayern München gratuliert einem ehemaligen Spieler in den Sozialen Medien zum Geburtstag. Bei dem Großteil der Fans kommt das nicht gut an.

Aufregung um einen Post des FC Bayern! Der Rekordmeister hat via X einem ehemaligen Profi zum Geburtstag gratuliert. Soweit eigentlich nichts Besonderes. Das Problem: Das Geburtstagskind heißt Lucas Hernández und ist bei den Bayern-Fans nicht mehr besonders beliebt.

„Was soll so ein Müll? Bei einem Spieler, der uns so ans Bein gep**st hat. Bei allem Verständnis für den Respekt gegenüber ehemaligen Spielern, das hier ist ein Witz“, kritisiert User 244Kollek. Auch User 1stPaulFelz fordert: „Löscht das. Das kann man vielleicht für verdiente Spieler machen, aber doch nicht für Hernández.“

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„Unsere ehemalige Nummer 21 hat heute Geburtstag. Joyeaux anniversaire“ (deutsch: Alles Gute zum Geburtstag), lautete die genaue Formulierung des Posts.

Besonders der Bezug zur legendären Trikotnummer 21 von Philipp Lahm stößt vielen Fans übel auf. „Unsere? Entschuldigung, ich kenne nur eine Nummer 21″, kommentierte User 33monteiro_, inklusive eines GIFs der Vereinslegende Lahm.

Unrühmlicher Abgang nach Frankreich

Hernández hatte den Klub im Sommer 2023 nach vier Jahren in München verlassen und sich Paris Saint-Germain angeschlossen. Der Abgang des Franzosen hatte einen unschönen Beigeschmack. Trotz der Gerichtsverhandlungen im Jahr 2021 und einigen Verletzungen, wie dem bei der WM in Katar erlittenen Kreuzbandriss hielt der FC Bayern zu seinem Verteidiger und soll sich um eine Vertragsverlängerung bemüht haben.

Noch während Hernández Berater mit den Münchenern um eine Vertragsverlängerung verhandelte, soll er laut damaligen Berichten von RMC Sport jedoch schon PSG zugesagt haben. Für die Bayern-Bosse ein klarer Vertrauensbruch, der den Vorstandsvorsitzenden Jan-Christian Dreesen zu der Aussage „Wir wollen keine Söldner!“ verleitete.

Auch Ex-Bayern-Profi Mehmet Scholl reagierte giftig auf den Abschied des Innenverteidigers. „Kein Wort glaube ich dir. Byebye“, kommentierte er unter einem Abschiedspost von Hernández, in dem er mitteilte, er würde den Verein nur schweren Herzens verlassen. Ein Abschiedsgruß, an den auch unter dem Geburtstagspost erinnert wurde.

Hernández wird sportlich vermisst

Zwar verspielte sich Hernández durch seinen Abgang viele Sympathien unter den Anhängern des Rekordmeisters, dennoch vermissen einige Fans die sportlichen Qualitäten des 28-Jährigen. „Wir können ihn nicht ersetzen“, meinte User KingsleyEra und steht mit dieser Meinung nicht alleine dar.

„Tut schon weh, sich das einzugestehen, aber leider fehlen die beiden superloyalen Pavard (Benjamin Pavard, Anm. d. Red.) und Hernández“, bemängelte User LordCommander99. User983674 behauptete darüber hinaus: „Sportlich der beste Innenverteidiger, den wir seit langem hatten. Seine Performance gegen PSG bleibt unerreichbar. War leider nur zu oft verletzt.“