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FC Bayern vs. Leverkusen: Neuer-Wettlauf gegen die Zeit - Details zu Kimmich, schlechte Davies-Nachricht

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FC Bayern vs. Leverkusen: Neuer-Wettlauf gegen die Zeit - Details zu Kimmich, schlechte Davies-Nachricht

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Neuer-Wettlauf gegen die Zeit

Vor dem Bundesliga-Gipfeltreffen bei Bayer Leverkusen gibt Bayern-Coach Thomas Tuchel neue Details zu seinen angeschlagenen Stars bekannt - ein Abwehrmann fällt definitiv aus, bei Keeper Manuel Neuer wird es knapp.
Joshua Kimmich ist nach seiner Schulterverletzung wieder fit und bereit für das Topspiel. Thomas Tuchel flachst über den Einsatzwillen seines Mittelfeldmotors.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Der FC Bayern muss vor dem Bundesliga-Gipfeltreffen bei Spitzenreiter Bayer Leverkusen (Sa., ab 18.30 Uhr im Liveticker) offenbar bis unmittelbar vor Anpfiff um den Einsatz seines angeschlagenen Torhüters Manuel Neuer bangen.

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„Manuel Neuer hat sich gegen Gladbach verletzt, er wird heute versuchen, ins Torwarttraining einzusteigen“, sagte Trainer Thomas Tuchel während der Pressekonferenz am Freitagmittag. „Aber es ist Manuel Neuer, er bekommt von uns Zeit bis 17.30 Uhr am Samstag. Wenn es nicht geht, steht Sven Ulreich im Tor.“

Der FCB-Kapitän hatte wegen Knieproblemen am Mittwoch pausieren müssen, absolvierte auch am Donnerstag lediglich individuelle Laufeinheiten.

Tuchel mit schlechter Nachricht zu Davies

Definitiv schlechte Nachrichten verkündete der Coach zum ebenfalls am Knie verletzten Alphonso Davies, der beim 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach noch als Linksverteidiger agiert hatte: „Er fällt leider aus, hat nicht mittrainieren können.“

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FC Bayern: Kimmich vor Comeback

Nichts im Weg stehe dagegen einem Einsatz und Comeback von Joshua Kimmich: „Bei Josh muss ich keine Signale abwarten, der kommt auch mit einem Arm ins Training und sagt: Ich bin bereit. Da ist er von seiner Einstellung ganz außergewöhnlich“, so Tuchel.

Kimmich, seit zwei Wochen durch eine Schulterverletzung gehandicapt, befindet sich seit Mittwoch wieder im Teamtraining der Bayern - wie auch Dayot Upamecano.

„Upamecano hat auch eine tolle Entwicklung genommen und kann seine Gesundheit gut einschätzen. Wenn nichts Außergewöhnliches passiert, sind beide fest eingeplant. Ich werde natürlich nicht sagen, wer spielt“, meinte Tuchel und schloss dabei auch den vom Asien-Cup zurückgekehrten Min-Jae Kim mit ein.

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Der Trainer gab sich vor dem Gipfel äußerst kämpferisch. „Wir fahren nach Leverkusen, um den Spieß umzudrehen und die Karten auf den Tisch zu legen“, sagte er. Das noch ungeschlagene Bayer spiele „eine sehr außergewöhnliche Serie, sie machen es überragend gut. Aber wir haben nur zwei Punkte weniger. Es gibt keinen Grund sich zu verstecken.“

„Fahren nach Leverkusen, um Spieß umzudrehen“

Der FC Bayern spiele in Leverkusen „auch gegen viele neutrale Fans an, gegen den Wunsch nach Veränderung“ nach elf Meisterschaften in Serie. „Wir müssen uns zeigen“, forderte Tuchel, „das ist der Moment! Es ist eine außergewöhnliche Gelegenheit. Es ist nicht der Moment, groß zu taktieren. Wir werden bereit sein, sie abzufordern und fahren nach Leverkusen, um zu gewinnen.“

Die Chancen schätzt er als durchaus hoch ein. Leverkusen bewege sich „näher an ihrem Limit als wir, wir haben noch Luft nach oben - das ist der Moment, um den nächsten Schritt zu gehen. Sonst ist es nicht möglich, Leverkusen zu schlagen.“ Von den Kritikern werde Bayer „ein bisschen überhöht“, ergänzte Tuchel. Auf „alle anderen“, wie seine Bayern, würde eher „ein bisschen draufgehackt“.