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Matthäus kämpft mit den Tränen! Weltmeister äußert sich emotional über den verstorbenen Andreas Brehme

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Matthäus kämpft mit den Tränen! Weltmeister äußert sich emotional über den verstorbenen Andreas Brehme

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Matthäus kämpft mit den Tränen

Nach dem überraschenden Tod von Andreas Brehme trauert die Fußball-Welt. Sein guter Freund Lothar Matthäus reagiert vor dem Bundesliga-Topspiel sichtlich emotional.
Lothar Matthäus ist der Meinung, dass Thomas Tuchel nie richtig beim FC Bayern angekommen ist. Der Rekordnationalspieler erklärt, was ihm beim scheidenden FCB-Coach gefehlt hat.
SPORT1
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von SPORT1

Lothar Matthäus hatte sichtlich Mühe, seine Tränen zu verbergen. Vor dem Bundesliga-Topspiel des FC Bayern München gegen RB Leipzig (JETZT im LIVETICKER) äußerte sich der Sky-Experte zum Tod seines langjährigen Freundes Andreas Brehme - und kämpfte dabei mit den Tränen.

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„Er war immer einer, der alles friedlich regeln wollte, war kein Lautsprecher. Er hat Taten auf dem Platz sprechen lassen, er hat uns zum Weltmeister gemacht. Ich habe wirklich nicht nur einen Freund verloren, sondern jemanden, der mir noch näher war als ein sehr guter Freund. Er ist für mich wie ein Familienmitglied“, sagte Matthäus bei Sky.

Matthäus war der Schock und die Trauer über den plötzlichen Tod seines Freundes ins Gesicht geschrieben. Der Weltmeister von 1990 war in der Nacht von Montag auf Dienstag völlig überraschend nach einem Herzstillstand mit nur 63 Jahren verstorben.

Brehme hatte die DFB-Elf im WM-Finale von Rom zum Titel gegen Argentinien geschossen, dabei den Foulelfmeter in der 85. Minute zum 1:0 verwandelt.

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Brehme übernimmt für Matthäus und macht Deutschland zum Weltmeister

Schon kurz nach dem Tod von Brehme hatte Matthäus gegenüber der Augsburger Allgemeinen über die Wichtigkeit seines Freundes gesprochen.

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„Wir haben uns vor 45 Jahren kennengelernt, viele gemeinsame Geschichten erlebt. Wir waren Zimmerkollegen, bei der Nationalmannschaft und bei Inter Mailand. Wir haben oft 100 Nächte pro Jahr miteinander verbracht.“

Über die Jahre hätte sich eine tiefe Freundschaft entwickelt, die „auch nach der Karriere nicht vorbei“ gewesen sei: „Es ist wirklich, als ob ein Familienmitglied gestorben ist.“

Nicht nur die gemeinsame Zeit bei Inter Mailand verband die beiden Weltmeister für alle Zeiten. Matthäus war mit dafür verantwortlich, dass Brehme im WM-Finale 1990 zum Helden wurde. Als es in der 85. Minute des Finales, nach einem Foul an Rudi Völler Elfmeter für die deutsche Mannschaft gab, trat nicht der etatmäßige Schütze Matthäus an. Der Kapitän lehnte wegen eines Schuhwechsels in der Halbzeit ab. So übernahm Brehme die Verantwortung und kam zu seinem Heldenmoment. Der gebürtige Hamburger verwandelte mit rechts eiskalt unten links zum 1:0-Endstand.