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Slapstick-Tor bringt Leverkusen Arbeitssieg gegen Mainz und neuen Rekord

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Slapstick-Tor bringt Leverkusen Arbeitssieg gegen Mainz und neuen Rekord

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Slapstick-Tor rettet Leverkusen

Die Erfolgsserie von Bayer Leverkusen geht weiter. Das Team von Xabi Alonso müht sich im Heimspiel gegen Mainz 05 zu einem glücklichen Erfolg. Erst ein kurioser Torwart-Fehler bringt Leverkusen auf die Siegerstraße.
Bei Xabi Alonsos Ex-Klubs Bayern und Liverpool wird im Sommer ein Trainerposten frei. Der Coach von Bayer Leverkusen versucht, jegliche Spekulationen herunterzuspielen.
SPORT1
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von SPORT1

Bayer Leverkusen müht sich zur Bestmarke! Beim 2:1-Heimerfolg gegen Mainz 05 profitierte der Tabellenführer von einem groben Patzer von Torhüter Robin Zentner und stellte durch das 33. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage einen neuen deutschen Rekord auf. Damit verbesserte der Spitzenreiter die Bestmarke der Bayern (32 von 2019 bis 2020).

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Bis in die 68. Minute agierte der Außenseiter aus Mainz gegen Leverkusener auf Augenhöhe. Doch dann fasste sich Robert Andrich aus knapp 25 Metern ein Herz. Seinen harten, aber nicht platzierten Schuss ließ der Mainzer Torhüter völlig ohne Not ins Tor durchrutschen.

„Wir müssen ehrlich zu uns sein, dass wir kein gutes Spiel gemacht und ein bisschen glücklich gewonnen haben“, sagte Andrich bei DAZN: „Aber wir beschweren uns nicht über die drei Punkte. Wir waren insgesamt zu ungeduldig und nicht genau genug.“ Seinem Tor sei „natürlich ein Torwartfehler“ vorausgegangen, aber „ich bin froh, dass der Ball reingekullert ist.“

Durch den Erfolg hat das Team von Xabi Alonso, der nach einer gelben Karte in der Halbzeit wütete und ebenfalls verwarnt wurde, nun schon elf Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Bayern München. Mainz verpasste einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Die 05er liegen weiter einen Punkt hinter dem Relegationsplatz.

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Bundesliga: Xhaka jubelt kurios

Der Tabellenführer ging früh in Führung. Granit Xhaka nahm einen Abpraller aus knapp 20 Metern direkt und traf sehenswert über Robin Zentner im Tor der Mainzer hinweg zum 1:0. Beim anschließenden Torjubel sorgte der Schweizer für Aufregung, als er eine Verletzung vortäuschte und sogar der Leverkusener Teamarzt auf den Platz eilen wollte. Verletzt war Xhaka aber nicht und konnte anschließend weiterspielen.

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Mainz zeigte sich anschließend aber wenig beeindruckt und konnte bereits vier Minuten später ausgleichen. Nach einem Freistoß kam der Ball zu Dominik Kohr, der den Ball zum Ausgleich über die Linie drückte.

Es folgte ein zweikampfbetontes Spiel. Der Tabellenvorletzte aus Mainz begegnete dem offensiven Powerfußball der Leverkusener mit viel Körperlichkeit. Bayer entwickelte einen Sturmlauf.

Der in dieser Phase starke Zentner hielt die Mainzer mit Paraden mehrfach im Spiel, wie schon in Heidenheim fehlte der Werkself aber oftmals auch die Genauigkeit. Chancen von Hofmann (40.) und Alejandro Grimaldo per Freistoß (43.) vereitelte Zentner.

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Nach dem Seitenwechsel wurde Mainz mutig, Jae-Sung Lee fing einen Pass von Tapsoba kurz vor dem Strafraum ab, schloss direkt ab und schoss drüber (55.). Die Leverkusener waren bemüht, weiterhin nicht präzise. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, bis Robin Zentner im Mainzer Tor entscheidend patzte.

Mainz-Stürmer Jessic Ngamkam sah nach einem rüden Einsteigen gegen Granit Xhaka die Rote Karte (79.). Der Stürmer war erst 15 Minuten vorher eingewechselt worden. Anschließend brachte Leverkusen das Spiel in Überzahl souverän über die Zeit.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)