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Basler knallhart: "Hoeneß hat einen großen Fehler gemacht"

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Basler knallhart: "Hoeneß hat einen großen Fehler gemacht"

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„Hoeneß hat großen Fehler gemacht“

SPORT1-Experte Mario Basler ist mit Uli Hoeneß' Kritik an Thomas Tuchel nicht einverstanden. Der 55-Jährige rüffelt Bayerns Ehrenpräsidenten - und sieht Gefahren für die Verpflichtung künftiger Trainer.
Die Kritik von Uli Hoeneß an Thomas Tuchel ist Thema im STAHLWERK Doppelpass. So richtig nachvollziehen kann die Runde den Hoeneß-Angiff nicht, vor allem Mario Basler kontert.
Mario Basler
Mario Basler
SPORT1-Experte Mario Basler ist mit Uli Hoeneß' Kritik an Thomas Tuchel nicht einverstanden. Der 55-Jährige rüffelt Bayerns Ehrenpräsidenten - und sieht Gefahren für die Verpflichtung künftiger Trainer.

Hallo Fußball-Freunde,

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wer mich kennt, der weiß: Auf Uli Hoeneß lasse ich nichts kommen. Was aber in den vergangenen Tagen passiert ist, hat sogar mich überrascht. Es gibt keine Begründung, Thomas Tuchel derart anzugreifen – die Vorwürfe sind an den Haaren herbeigezogen.

Aus meiner Sicht stellen sich nun zwei Fragen: Warum macht Hoeneß das? Und was denken sich andere Trainer – insbesondere Wunschkandidat Ralf Rangnick – bei solchen Aussagen?

Während ich die erste Frage nicht beantworten kann, da Hoeneß eigentlich immer weiß, was er sagt und damit etwas bezweckt, bin ich mir sicher, dass Rangnick zum Schluss kommt: Das, was Tuchel passiert ist – das könnte mir ja auch passieren.

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Klar ist, dass die Arbeit für Max Eberl so nicht einfacher wird – vor allem, weil Rangnick noch immer abzuwägen scheint. Und damit ist ebenfalls klar: Hoeneß hat einen großen Fehler gemacht.

Rangnick will bei Bayern mitentscheiden

Wie groß er wirklich ist, wird sich in den kommenden Tagen zeigen, wenn die Entscheidung von Rangnick publik wird.

Am Anfang, als Rangnick ins Gespräch kam, da habe ich gedacht: Stelle ich mir schwierig vor. Mittlerweile kann ich es mir ganz gut vorstellen, aber nur, wenn man ihm eine gewisse Macht gibt.

Rangnick will mitsprechen, mitentscheiden, welche Spieler für sein System gut sind. Macht der FC Bayern also, was er noch nie gemacht hat? So auf einen Trainer zu hören?

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Viele Alternativen bleiben nicht mehr nach diversen Absagen. Und was passiert, wenn Rangnick tatsächlich sagt: „Ist mir doch alles zu anstrengend. Ich bleibe in Österreich, ich will meine Ruhe mit 65.“

Zumal er sich womöglich für eine Übergangslösung hält, bis andere Namen wie Jürgen Klopp gehandelt werden. Der ist kommendes Jahr wahrscheinlich wieder verfügbar. Dann bin ich sehr gespannt, wer sonst nach München kommen soll.

Bayern-Fans können Trainerfrage nicht entscheiden

Fakt ist jedenfalls: Die Fans werden die Trainerfrage nicht entscheiden können. Wenn sie Rangnick holen, können die Fans noch so sehr dagegen sein. Der FC Bayern fragt nicht, weder einen Fan noch einen Journalisten. Dann wird eine Entscheidung getroffen mit 18 Leuten da oben – und das war‘s.

Neben dem Krach bei den Bayern gibt es ja tatsächlich auch noch Sportliches. Der Rekordmeister trifft in der Champions League auf Real Madrid – der BVB bekommt es mit PSG zu tun.

Meine bescheidene Prognose: Beide deutsche Teams kommen ins Finale und spielen im Wembley um die Krone der Königsklasse.

Bis bald

Euer Mario Basler

Mario Basler wurde 1996 mit der deutschen Nationalmannschaft Europameister. Mit dem FC Bayern München wurde er zudem mehrmals Deutscher Meister und Pokalsieger. Der 53-Jährige gehört zum festen Experten-Team des STAHLWERK Doppelpass.