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"War nicht bundesliga-tauglich": Köln-Boss Keller schonungslos

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"War nicht bundesliga-tauglich": Köln-Boss Keller schonungslos

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Köln-Boss: „Total verängstigt“

Der 1. FC Köln kämpft weiterhin um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Gegen Schlusslicht SV Darmstadt 98 patzen die Domstädter jedoch. Im STAHLWERK Doppelpass äußert sich Köln-Boss Christian Keller zur derzeitigen Situation seiner Mannschaft.
Nach dem 0:2 gegen Darmstadt sind die Fans des 1. FC Köln enttäuscht. Hoffnung auf den Klassenerhalt macht sich nach der Pleite niemand mehr.
SPORT1
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von SPORT1
Der 1. FC Köln kämpft weiterhin um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Gegen Schlusslicht SV Darmstadt 98 patzen die Domstädter jedoch. Im STAHLWERK Doppelpass äußert sich Köln-Boss Christian Keller zur derzeitigen Situation seiner Mannschaft.

Der 1. FC Köln hat erneut einen fest eingeplanten Sieg am Samstag nicht einfahren können. Der Tabellensiebzehnte verlor im Kellerduell gegen Schlusslicht SV Darmstadt 98 mit 0:2, wodurch sich der Klub immer weiter vom rettenden Ufer entfernt.

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Im STAHLWERK Doppelpass sagte Kölns Geschäftsführer Christian Keller: „Es war ein ganz bitterer Nachmittag, wir hatten uns viel vorgenommen und wir wussten, dass wir mit drei Punkten wieder in Richtung Relegationsrang kommen könnten. Was wir auf den Platz gebracht haben, war zu wenig, einfach nicht bundesliga-tauglich. Von daher kann ich die Reaktion der Fans verstehen. Zumal uns die Fans bisher so herausragend unterstützt haben.“

Und auch SPORT1-Experte Stefan Effenberg äußerte sich zu der schwachen Leistung gegen Darmstadt. „Wenn du Hochleistungssportler bist und Angst hast, ein Spiel zu verlieren, obwohl noch nicht mal angepfiffen wurde, dann wird es verdammt eng, die Klasse zu halten, das ist klar.“

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„Wenn du die Heimspiele nicht auf deine Seite ziehst, wird es schwierig. Wenn du im Heimspiel mit deinen Fans in Rücken gegen den Tabellenletzten nicht lieferst, dann hat das auch nichts mit den Beinen zu tun - das spielt sich alles im Kopf ab“, betonte der 55-Jährige.

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Keller weiterhin von Köln-Coach Schultz überzeugt

Bereits nach dem 16. Spieltag stellte der FC Trainer Steffen Baumgart frei und holte Timo Schultz als dessen Nachfolger. Während die Domstädter im ersten Spiel mit Schultz noch ein 1:1-Unentschieden gegen Aufsteiger Heidenheim holten, ging es danach wieder bergab.

Ob es ein Fehler war Baumgart zu entlassen, beantwortete Keller jedoch nicht. Der 47-Jährige sagte lediglich: „Der Blick in den Rückspiegel bringt selten etwas. Wir haben im Dezember entschieden, jetzt ist Mitte April. Jetzt darüber zu diskutieren, da sehe ich wenig Sinnhaftigkeit drin. Wir haben noch vier Spiele und müssen nach vorn schauen.“

Keller fuhr fort: „Timo macht es bis dato sehr gut, vermittelt der Mannschaft vom ersten Tag an, das er total überzeugt ist, dass wir es schaffen, Er arbeitet sehr systematisch, vermittelt Selbstvertrauen. Er ist auch nicht so ruhig, wie er sich nach außen gibt. Im Innenverhältnis kann er schon lauter sein, wenn es sein muss. Er findet eine gute Mischung - am Trainer liegt es sicher nicht.“

Effenberg kann die Meinung des Kölner Bosses jedoch nicht teilen: „Du brauchst in so einer Phase wirklich einen Trainer, der vorangeht und das auch lebt. Das ist Timo Schutz nun nicht. Ob diese Entscheidung in Köln aufgeht, werden vielleicht schon nächste Woche sehen. Oder du holst eben einen Trainer, der sich im Abstiegskampf auskennt.“

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„Der komplett falsche Ansatz“: Keller wird deutlich

Für Keller gibt es „keine Alternative zum Optimismus“: Wir haben nächste Woche in Mainz die Chance, noch mal ganz eng ranzurücken. (…) Wir waren in den Basics sehr schwach und total verängstigt, mit Angst vor der eigenen Courage, das Spiel zu verlieren. Das ist natürlich der komplett falsche Ansatz. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber.“ Er fuhr fort: „Mit dieser Leistung, und wenn wir jetzt nicht einen Quantensprung machen, wird es nicht reichen.“

Die Meinung der Doppelpass-Zuschauer ist jedoch eindeutig. 89 Prozent der SPORT1-User stimmten bei der Frage der Woche, ob Köln sich noch retten kann, dafür ab, dass der FC am Ende der Saison direkt absteigen wird. Nur drei Prozent trauen dem Klub vom Rhein den Ligaverbleib ohne Umweg über die Relegation zu.