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Streichs Heim-Abschied ohne Krönung: Freiburg mit Remis

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Streichs Heim-Abschied ohne Krönung: Freiburg mit Remis

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Streich-Heimabschied endet im Remis

Christian Streich muss auf seiner Abschiedstournee um das krönende Ticket für Europa bangen. Sein SC Freiburg patzt im letzten Heimspiel.
Vor seinem letzten Heimspiel für den SC Freiburg spricht Freiburg-Trainer Christian Streich über seinen langjährigen Co-Trainer.
. SID
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von SID

Christian Streich muss auf seiner Abschiedstournee um das krönende Ticket für Europa bangen. Im emotionalen 195. und damit letzten Bundesliga-Heimspiel des Kulttrainers kam der SC Freiburg nicht über ein 1:1 (1:1) gegen den 1. FC Heidenheim hinaus und hat die Qualifikation fürs internationale Geschäft nicht mehr in eigener Hand. Für das Erreichen von Platz sieben braucht es nun Patzer der TSG Hoffenheim.

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Im Duell der dienstältesten Trainer der Liga brachte Ritsu Doan (29.) Freiburg in Führung, doch Nicolas Sessa (38.) schlug zurück. Heidenheims Hoffnungen auf den Durchmarsch nach Europa sind derweil auf ein Minimum gesunken. Immerhin bleibt der Aufsteiger das einzige Team, gegen das Streich in seiner seit 2011 andauernden Bundesliga-Ära nicht gewinnen konnte. Kommende Woche bei Union Berlin sagt der Coach dann endgültig Adieu.

Seinen Heimabschied hatte er im Vorfeld als „totalen Nebenschauplatz“ abgetan. Im Kampf um die internationalen Plätze sei der sportliche Aspekt „das Einzige, was zählt“, so der 58-Jährige: „Es interessiert nicht, ob der Streich noch drei Jahre da ist oder ob er geht.“ Dennoch wurde es schon vor Anpfiff emotional. Die Fans widmeten dem 120-jährigen Vereinsjubiläum sowie der Trainerlegende eine riesige rot-weiße Choreographie.

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Davon offenbar unbeeindruckt coachte Streich engagiert wie eh und je, peitschte sein Team in einem intensiven Spiel von Beginn an nach vorne. Der Sport-Club entwickelte zunächst deutlich mehr Gefahr, Michael Gregoritsch ließ zwei aussichtsreiche Schusschancen liegen (16., 24.). Heidenheim war allerdings vor 34.700 Zuschauern der erwartet unbequeme Gegner, verteidigte bissig und setzte auch ohne den gesperrten Tim Kleindienst über Umschaltaktionen Nadelstiche.

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Nach einer ersten Trinkpause bei 27 Grad brachte der 1,72 Meter große Doan die Freiburger nach Flanke von Christian Günter per Flugkopfball in Führung. In Folge zog sich der SC etwas zurück, überließ Heidenheim mehr den Ball - und wurde dafür bestraft: Sessa traf nach schönem Solo allein vor Noah Atubolu flach ins lange Eck.

Nach dem Wechsel übernahm Freiburg wieder klar das Kommando, dabei gab es auch Slapstick: Erst verlängerte Manuel Gulde den Ball an den Pfosten, den Abpraller aus einem Meter brachte Gregoritsch freistehend nicht im Tor unter (55.). Kurz später scheiterte Vincenzo Grifo aus der Distanz erst an der Latte (61.) und dann allein vor Kevin Müller (68.).

Nach dem Abpfiff wurde erneut ein großes Transparent von Streich und seinem Co-Trainer Patrick Baier hochgezogen. Anschließend wurden sie von Sportdirektor Jochen Saier verabschiedet und richteten sich über das Stadion-Mikrofon mit emotionalen Worten an die Fans.