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Tuchel-Absage schmerzt FC Bayern besonders

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Tuchel-Absage schmerzt FC Bayern besonders

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Diese Absage schmerzt besonders

Thomas Tuchel und der FC Bayern konnten sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen. Unter all den Absagen ist das vielleicht die bitterste für den Rekordmeister. Ein Kommentar.
Thomas Tuchel bestätigt auf seiner letzten Pressekonferenz als Bayern-Trainer, dass es zu keiner Einigung zwischen ihm und dem deutschen Rekordmeister gekommen ist, bezüglich einer möglichen Weiterbeschäftigung in München.
Stefan Kumberger
Stefan Kumberger
Thomas Tuchel und der FC Bayern konnten sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen. Unter all den Absagen ist das vielleicht die bitterste für den Rekordmeister. Ein Kommentar.

Am Freitagmittag um 11:33 Uhr war der Traum vieler Bayern-Fans endgültig ausgeträumt. Thomas Tuchel verkündete auf der Pressekonferenz, dass er sich mit den Klub-Bossen nicht auf eine über den Sommer hinausgehende Zusammenarbeit geeinigt habe.

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Nach Xabi Alonso, Julian Nagelsmann und Ralf Rangnick kassiert der FCB eine weitere Absage und gerät in arge Zeitnot. Der Kader braucht einen Umbruch. Die Planungen laufen, aber ohne neuen Trainer kann man hier nicht konkret werden.

Dass sich Verein und Noch-Trainer nicht einigen konnte, mag viele Gründe haben. Dem Vernehmen nach war die Laufzeit des neuen Vertrages ein Knackpunkt. Tuchel wollte nicht lediglich für eine weitere Saison den Trainerstuhl für andere Kandidaten warmhalten, sondern die volle und langfristige Unterstützung.

Thomas Tuchel hört zum Saisonende bei den Bayern auf
Thomas Tuchel hört zum Saisonende bei den Bayern auf

Bittere Nachricht für den FC Bayern

Für die Münchner ist die Absage Tuchels besonders bitter, weil diesmal ein Kandidat absagte, der den Verein in seiner aktuellen Verfassung kennt. Der 50-Jährige weiß um die Probleme im Kader und hat einen klaren Einblick in die Strukturen des Vereins.

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Alonso, Nagelsmann und Rangnick hatten zwar teilweise auch ihre Erfahrungen im Bayern-Kosmos gemacht, hätten sich aber auf ein Abenteuer eingelassen. Bei Tuchel ist es anders: Er ist täglich an der Säbener Straße und kennt die aktuellen Schwierigkeiten.

Der Trainer ließ zwar durchblicken, dass sein Herz weiterhin an der Mannschaft und dem Verein hänge, aber offenkundig sagte ihm sein Kopf, dass er nicht weitermachen solle. Das dürfte so manchen Befürworter von Tuchel besonders schmerzen.

Die Bosse um Sportvorstand Max Eberl, Sportdirektor Christoph Freund & Co. geraten jetzt in Bedrängnis – der Faktor Zeit spielt eine immer größere Rolle.

Zudem muss es ihnen gelingen, den FC Bayern für Trainer wieder deutlich attraktiver zu machen. Aktuell wirkt der Job fast wie eine Last, die sich niemand zutraut oder zumuten möchte.