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Spektakuläre Tuchel-Wende? FC Bayern mit dem Rücken zur Wand

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Spektakuläre Tuchel-Wende? FC Bayern mit dem Rücken zur Wand

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Tuchel: Passiert das Undenkbare?

Thomas Tuchels vorzeitiger Abgang beim FC Bayern ist längst abgemacht. Die jüngsten Vorgänge beim Bundesliga-Heimspiel gegen Wolfsburg nähren aber die Spekulationen über einen Verbleib. Kommt es tatsächlich zur Tuchel-Wende?
Der Abschied von Thomas Tuchel beim FC Bayern München ist weiter nicht vom Tisch. Einer der Bayern-Bosse könnte dafür argumentieren, ohne sein Gesicht zu verlieren.
Christopher Mallmann
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Stefan Kumberger
Stefan Kumberger

Max Eberls betont unauffällige Zurückhaltung erweckte am Sonntagabend den gegenteiligen Eindruck: Sie war auffällig.

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„Ich kam hierher, da wurde das Agreement geschlossen, das von beiden Seiten auch noch mal bestätigt wurde. Dementsprechend gibt es nichts anderes dazu zu sagen“, erklärte der Sportvorstand des FC Bayern auf Frage von SPORT1, ob es Überlegungen gebe, Thomas Tuchel nach den jüngsten Trainer-Absagen über den Sommer hinaus beim Rekordmeister zu halten.

Eberl lässt Raum für Spekulation

Die offenkundige Botschaft: Mit der Trennung von Tuchel hatte ich ganz ehrlich nichts zu tun - und so wollte Eberl auch auf Nachfrage nicht von seinem mantraartigen Kurs abweichen:

„Ich habe nur die Fakten gesagt. Die Fakten sind von beiden Seiten gegeben, beide Seiten haben sich geäußert. Was soll ich noch groß dazu weiter spekulieren?“, betonte der 50-Jährige und überließ so die Spekulationen den anderen, die Tuchel nach dem 2:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg ohne Blumen und ohne Verabschiedung eilig in den Katakomben verschwinden sahen.

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Die Begründung des Bayern-Trainers auf SPORT1-Frage: „Die Fans, die kommen ja nicht wegen dem Trainer“.

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Was schon nach dem 2:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg für Verwunderung sorgte, nimmt einen Tag später weiter Fahrt auf.

Grund: Nach Bild-Informationen befassen sich die Bayern-Bosse jetzt tatsächlich mit einer Weiterbeschäftigung von Tuchel.

Schon auf der turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung des Rekordmeisters am Montagnachmittag, an der neben CEO Jan-Christian Dreesen und Präsident Herbert Hainer auch die Bayern-Macher Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge teilnahmen, soll die Zukunft von Tuchel ein Thema gewesen sein.

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Bayern hat kaum Alternativen

„Es ist immer alles möglich“, hatte Tuchel zu Beginn des Monats auf SPORT1-Nachfrage gesagt – und damit schon damals den Bayern die Tür weit aufgemacht. Schlüpfen die Bosse jetzt also hindurch?

Dafür spricht zumindest der Mangel an Alternativen nach der jüngsten Abfuhr beim Klub von Ex-Bundesliga-Trainer Oliver Glasner. Laut Bild hatte sich sogar Bayern-Patron Hoeneß um ein Engagement des Trainers von Crystal Palace bemüht. Problem allein: Palace-Eigentümer Steve Parish soll eine Ablöse in Höhe von unglaublichen 100 Millionen Euro gefordert haben.

Und Hansi Flick? Ein Engagement des Ex-Bundestrainers in München war nach SPORT1-Informationen nie so wahrscheinlich, wie nach außen hin erschienen sein mag. Der 59-Jährige soll klubintern nicht völlig unumstritten sein.

Bayern-Stars aufseiten von Tuchel?

So verdeutlicht sich immer weiter: Tuchel könnte Bayerns letzter Strohhalm sein, zumal dieser nicht nur bei den Fans eine hohe Beliebtheit genießt.

Wie Bild und Sky berichten, macht sich auch ein Großteil der Spieler für eine Weiterbeschäftigung von Tuchel stark – darunter Kapitän Manuel Neuer, den Tuchel nach seinem folgenschweren Patzer in Madrid mit warmen Worten wieder aufzubauen versuchte.

Passiert nun also wirklich das Undenkbare? Dass die beiden auch in der kommenden Saison zusammenarbeiten, ist keine absurde Theorie mehr.