Bundesliga>

FC Bayern: Felix Magath hat „Bauchschmerzen“ wegen Musiala-Deal

Musiala-Deal macht „Bauchschmerzen“

Jamal Musiala erhält einen Mega-Vertrag beim FC Bayern. Bei einem ehemaligen Münchner Trainer verursacht das Bauchschmerzen.
Jamal Musiala sucht aktuell nach seiner Topform. Auch gegen Celtic blieb das Bayern-Juwel blass. Hat der Vertragspoker der letzten Wochen etwa seine Spuren hinterlassen? SPORT1 Chefreporter Stefan Kumberger ordnet die Lage ein.
Jamal Musiala erhält einen Mega-Vertrag beim FC Bayern. Bei einem ehemaligen Münchner Trainer verursacht das Bauchschmerzen.

Die Hängepartie um die Zukunft von Jamal Musiala beim FC Bayern ist seit vergangener Woche offiziell beendet. Wie der deutsche Rekordmeister am Freitagmittag bekannt gab, hat der 21-Jährige vorzeitig bis zum Sommer 2030 verlängert.

Der 21-Jährige soll in die Gehaltskategorie von Topstar Harry Kane vorstoßen und künftig rund 25 Millionen Euro im Jahr verdienen. Für einige Experten ist das jedoch zu viel.

FC Bayern: Musiala-Deal zu teuer?

„Ob es zum jetzigen Zeitpunkt gerechtfertigt ist, diesem Spieler so eine Summe zu zahlen, da habe ich Baumschmerzen“, erklärte der langjährige Bundesliga-Trainer und ehemalige Bayern-Coach Felix Magath bei Sky: „Das ist eine Anerkennung, eine Wertschätzung. Noch ist Musiala für mich ein Talent und sollte und müsste sich weiterentwickeln, um wirklich international top zu sein.“

Der 71-Jährige gab jedoch auch zu: „So wie sich die Angelegenheit bei Musiala entwickelt hat, ging es wahrscheinlich nicht anders.“

Auch Hamann kritisch

Auch Dietmar Hamann hatte sich bereits ähnlich geäußert. „Für mich ist Wirtz im Moment, verglichen mit Musiala, in einer anderen Liga“, erklärte Hamann bei Sky90. Der Ex-Profi lobte Wirtz in den höchsten Tönen und kritisierte im selben Atemzug auch Bayerns große Hoffnung Musiala.

Der Spielmacher der Münchner hat nach der Verkündung des Deals zwei durchschnittliche Spiele gegen Leverkusen (0:0) und Celtic Glasgow (1:1) absolviert.