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Diomande zum FC Bayern? Das sagt Eberl

Diomande zu Bayern? Das sagt Eberl

Passend zum Gastspiel bei RB Leipzig nimmt Bayern-Boss Max Eberl Stellung zu den Gerüchten um Yan Diomande und einen Transfer nach München. Von Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff gibt es eine klare Ansage.
Am 18. Bundesliga-Spieltag kommt es zum Topspiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München. Während Shootingstar Yan Diomande rechtzeitig vom Afrika-Cup zurückkehrt, muss Leipzig einen wichtigen Ausfall verkraften.
Passend zum Gastspiel bei RB Leipzig nimmt Bayern-Boss Max Eberl Stellung zu den Gerüchten um Yan Diomande und einen Transfer nach München. Von Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff gibt es eine klare Ansage.

Flügelflitzer Yan Diomande von RB Leipzig ist einer der Shootingstars dieser Bundesliga-Saison - naturgemäß tauchten Transfer-Gerüchte um ihn und den FC Bayern auf, nicht erst vor dem direkten Duell mit seinem aktuellen Arbeitgeber (JETZT im LIVETICKER).

Nachdem sich am Vortag schon Sportdirektor Christoph Freund geäußert hatte, nahm am Samstag in Leipzig auch Bayern-Vorstand Max Eberl Stellung zum Thema Diomande und lobte bei Sky die Konkurrenz.

Diomande zum FC Bayern? Das sagt Eberl

„Das war ein ganz typischer Red-Bull-Transfer. Ein Spieler, der in der zweiten Liga in Spanien bei Leganés gezeigt hat, was er kann. Dann den Mut zu haben, eine solche Transfersumme, wenn man die hört, auf den Tisch zu legen - da hat Marcel (Schäfer, Leipzigs Sport-Geschäftsführer, Anm. d. Red.) mit seinem Team wirklich wieder einen sehr guten Job gemacht“, sagte Eberl.

RB hatte Diomande vor der Saison für kolportierte 20 Millionen Euro von CD Leganés verpflichtet. In 15 Bundesliga-Spielen kam er auf sechs Tore und drei Assists. Hinzu kamen im DFB-Pokal je ein Treffer und eine Vorlage für den Nationalspieler der Elfenbeinküste.

Auch Bayern hatte Diomande auf dem Radar

Eberl bestätigte auf Nachfrage, dass auch der FC Bayern Diomande grundsätzlich auf dem Radar gehabt habe, erklärte aber, warum man letztlich einen anderen Weg wählte.

„Wir kennen den Markt auch relativ gut, aber wir haben uns dafür entschieden, in Lucho Díaz eben den arrivierten Spieler zu holen, wo wir sagen, da kriegen wir eine höhere Verlässlichkeit, eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass er beim FC Bayern funktioniert“, berichtete der Bayern-Boss.

Man sei „natürlich auch bei jungen Spielern dran“, fügte Eberl hinzu und verwies auf Tom Bischof oder Lennart Karl, „der bei uns den Sprung geschafft hat. Also wir gucken auch nach jungen Spielern. Aber natürlich müssen wir beim FC Bayern darauf achten, dass wir erfolgreich sind.“

Red-Bull-Boss Mintzlaff mit klarer Ansage bei Diomande

Das Thema Diomande und Bayern könnte aber in Zukunft noch heiß werden. Womöglich schon im Sommer? In dieser Hinsicht erteilte Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff allerdings eine recht deutliche Absage.

„Ich als Aufsichtsratschef würde sagen, er ist auch nächste Saison sicher bei uns – auch wenn es ein Angebot von 80 oder 90 Millionen geben sollte", stellte der 50-Jährige klar. Auf eine entsprechende Nachfrage sagte er zudem: „Es ist noch keiner gekommen.“

Grundsätzlich erklärte er: „So einen jungen Spieler, den wir jetzt geholt haben, kann man nicht nach einem Jahr abgeben. Er ist extrem jung, spielt seine erste Bundesliga-Saison. Wir haben uns das erarbeitet, dass Spieler ein bisschen länger bleiben können.“

Zur Wahrheit gehöre aber auch, „dass Leipzig ein sehr ambitionierter Bundesligist ist, aber es auch andere Top-Klubs gibt. So haben wir in der Vergangenheit einige Top-Spieler abgeben müssen. Um Transfer-Erlöse zu generieren – und weil die Spieler den nächsten Schritt gegangen sind.“

Bei Diomande soll das aber zumindest im kommenden Sommer noch nicht passieren.

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