Ausgerechnet Mahmoud Dahoud hat für Eintracht Frankfurt beim wilden Sechs-Tore-Spektakel gegen den BVB (3:3) zum zwischenzeitlichen 3:2 getroffen - und danach mit einer einfühlsamen Jubelgeste auf sich aufmerksam gemacht.
Ex-Dortmunder Dahoud mit respektvoller Geste
Ex-Dortmunder mit respektvoller Geste
In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Dahoud sehenswert ins rechte obere Eck und lief auf die Frankfurter Kurve zu. Bevor der Mittelfeldspieler allerdings zu jubeln begann, hielt er sich den Zeigefinger vor seine Lippen - wohl aus Respekt vor seinem Ex-Verein.
Dahoud erklärt seine Jubelgeste
Darauf angesprochen, sagte Dahoud bei Sky: „100 Prozent. Wenn du so lange da gespielt hast, ist das das Mindeste.“
Der gebürtige Syrer spielte von 2017 bis 2023 für die Schwarz-Gelben, ehe er nach Stationen bei Brighton & Hove Albion und dem VfB Stuttgart schließlich im Sommer 2024 nach Frankfurt wechselte.
Doch trotz des späten Treffers von Dahoud musste sich die Eintracht noch mit einer Punkteteilung begnügen. Der eingewechselte Carney Chukwuemeka rettete den Dortmundern in letzter Sekunde noch einen Punkt (90.+6).
„Ich bin sehr glücklich. Andererseits nicht, wenn wir zum Schluss noch das 3:3 kassieren. Es ist okay. Aber drei Punkte wären besser zu Hause“, fiel das Fazit von Dahoud aus.