Auf der Pressekonferenz des FC Bayern vor dem Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg am Samstag (ab 15:30 Uhr im LIVETICKER) hat sich Sportvorstand Max Eberl zu den Gerüchten einer bevorstehenden Umstrukturierung am Campus geäußert.
FC Bayern: Machtkampf am Campus? So reagiert Eberl
Eberl reagiert auf Campus-Gerüchte
In den vergangenen Tagen waren Gerüchte aufgekommen, wonach der ehemalige Münchner Profi und aktuelle Nachwuchschef des 1. FC Nürnberg, Michael Wiesinger, vor einem Wechsel zum Rekordmeister stehen könnte.
„Wir haben uns in den letzten Wochen intensiv Gedanken darüber gemacht, wie wir diesen Campus verändern können“, bestätigte Max Eberl, ohne jedoch bestimmte Namen kommentieren zu wollen. In Zukunft wolle man die Dinge am FCB-Campus noch „enger und intensiver verzahnen“.
FC Bayern: Eberl will die besten Entscheidungen treffen
Aktuell fungiert der ehemalige Bundesliga-Trainer Markus Weinzierl noch als Sportlicher Leiter am Campus in München. Ein Engagement von Wiesinger sei hingegen nicht gleichbedeutend mit dem Aus des 51-Jährigen, der „einen super Job gemacht“ habe, betonte Eberl.
„Wenn wir jetzt etwas verändern, heißt das nicht automatisch, dass Personen gehen müssen. Wenn wir aber in den Führungsebenen Dinge anpassen, dann werden wir uns mit diesen Menschen unterhalten und schauen, welche Mitarbeiter für den Campus in den nächsten Jahren am besten geeignet sind“, erklärte Eberl. Dabei betonte er die Ambitionen, „auf und neben dem Platz“ Spezialisten zu verpflichten.
Von einem möglichen Machtkampf beim FC Bayern um die Geschicke des Nachwuchszentrums, das zuletzt mit Lennart Karl ein Juwel hervorgebracht hat, wollte Eberl nichts wissen.
„Man liest oft davon, wer die Macht hat. Am Ende geht es darum, dass wir als FC Bayern die besten Entscheidungen treffen. Die besten Spieler transferieren, aber eben auch die besten Gegebenheiten am Campus aufbauen“, versicherte er.