Florian Neuhaus hat Monate nach seinem viral gegangenen „Mallorca-Video“ auf die schwierige Zeit in der Saisonvorbereitung bei Mönchengladbach zurückgeblickt und untermauert, dass ihm die Aktion leidtue.
"Die Sache war ein Fehler"
Mallorca-Video „war ein Fehler“
„Es gab mir großen Halt, dass ich in dieser Phase auf die Unterstützung meines stabilen Umfelds zählen konnte. Natürlich, die Sache war ein Fehler. Das habe ich schnell eingesehen und mich entschuldigt“, stellte der Profi von Borussia Mönchengladbach in einem Interview mit dem kicker klar.
Neuhaus habe trotz der Umstände „versucht, direkt wieder nach vorne zu schauen und etwas Positives aus der ganzen Geschichte zu ziehen.“
Neuhaus‘ „Mallorca-Video“ geht viral
Der 28-Jährige war während eines Aufenthalts auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca von Fans gefilmt worden. In jenem Video, das in den sozialen Medien viral ging, war eine despektierliche Aussage über Gladbachs damaligen Sportgeschäftsführer Roland Virkus zu hören, ehe Neuhaus ins Bild kam und sein eigenes Gehalt von demnach „vier Millionen“ Euro verriet.
Mönchengladbach hatte Neuhaus daraufhin mit einer sechsstelligen Geldstrafe belegt und ihn für vier Wochen in die U23 versetzt.
„Ich habe das als Chance betrachtet. Ich wusste: Okay, jetzt bin ich mal ganz unten. Wie man mich so einschätzt von außen. Aber das bedeutete für mich eben auch die Chance, das Ganze wieder umzudrehen und Stärke daraus zu ziehen“, verriet Neuhaus.
Ein Vereinswechsel im Sommer war für ihn trotz der Unruhen „nie ein Thema“, vielmehr wollte sich Neuhaus wieder ins Rampenlicht spielen. In der laufenden Bundesliga-Spielzeit kam der Mittelfeldspieler auf zwölf von 16 möglichen Einsätzen.