War dieses Topspiel ein fatales Zeichen für die Bundesliga?
Wegen Frankfurt und dem BVB: Hamann schwant für die Bundesliga Übles
Hamann schwant für die Liga Übles
TV-Experte Didi Hamann wurde am Samstag bei Sky von Moderator Michael Leopold auf das 3:3 (1:1) zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund angesprochen, woraufhin sich Hamann nicht mehr bremsen konnte und zu einer Brandrede ansetzte.
Hamann knallhart: „Das ist Jugendfußball“
„Die Leute reden von Spektakel und darüber, was das für ein tolles Spiel war. Ich muss sagen, ich war enttäuscht“, leitete der 52-Jährige ein.
Was ihn so entsetzte, war vor allem das Defensivverhalten beider Teams. Seiner Meinung nach haben sie bis zum Zwischenstand von 2:2 jeweils nur die Fehler des anderen ausgenutzt und „sich dann eigentlich auf ein Unentschieden geeinigt“.
Bei der Entstehung des 3:2 für Frankfurt schoss Dortmunds Emre Can seinen Mitspieler Julian Ryerson an, woraufhin der Ball Mo Dahoud im Strafraum vor die Füße fiel und er ihn mit dem linken Fuß ins Tor schlenzte. Hamanns hartes Urteil: „Das ist Jugendfußball. Das ist nicht gut genug.“
Harte Kritik an die Frankfurter
Der Experte verwies dann darauf, dass die Eintracht im Laufe der Saison bereits schon sehr viele Gegentore kassiert habe.
„Krösche sagt, dass sie lernen müssen. Du schießt in der 92. Minute das 3:2, da war das Spiel für mich erledigt und dann kommt Chukwuemeka acht Meter vor dem Tor unbedrängt an den Ball und läuft praktisch mit dem Ball ins Tor. Dieses Game-Management haben sie nicht weiterentwickelt. Das muss man so klar sagen“, kritisierte Hamann.
Aber auch mit dem BVB ging er schonungslos um: „Auch die Dortmunder haben klare Defizite: zweimal geführt und dann postwendend den Ausglich bekommen. Wenn ich sehe, dass das zwei der besten Mannschaften in Deutschland sind und nächste Saison womöglich wieder Champions League spielen, dann war es zwar für die neutralen Zuschauer ein Spektakel, ein Kampfspiel mit viel Intensität. Aber vom Spiellesen, zu wissen, was als nächstes gefordert ist, viel zu wenig.“