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Hoeneß sieht Leweling "als Beispiel für andere"

Hoeneß mit Loblied auf Leweling

Der Trainer des VfB Stuttgart benennt Gründe für den Aufschwung beim Nationalspieler und schärft für das Duell mit Frankfurt "die Sinne".
Die VfB-Profis Deniz Undav und Jamie Leweling zerlegten Bayer 04 Leverkusen fast schon im Alleingang.
Der Trainer des VfB Stuttgart benennt Gründe für den Aufschwung beim Nationalspieler und schärft für das Duell mit Frankfurt "die Sinne".

Trainer Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart sieht Nationalspieler Jamie Leweling als Persönlichkeit und Fußballer gereift. „Jamie hat von Beginn der Saison an ein bisschen ein verändertes Gesicht gezeigt“, sagte Hoeneß am Montag über den 24-Jährigen und ergänzte: „Er steht als Beispiel für andere, dass man belohnt wird, wenn man sich optimiert, wenn man sich noch professioneller mit seinem Beruf auseinandersetzt.“

Wie sich das konkret äußere? „Er bereitet sich auf jedes Training gut vor, bereitet es nach, ist dort sehr, sehr fleißig. Er ist sich vieler Kleinigkeiten sehr bewusst - Ernährung und so weiter und so fort. Alles, was dazugehört.“ Leweling habe „ein paar Dinge noch optimiert“. Auch „in seiner Persönlichkeit“ habe der Offensivspieler einen Schritt gemacht, so Hoeneß. „Dass er Fähigkeiten hat, Waffen hat, das wussten wir. Jetzt ist noch der Faktor Konstanz dazugekommen.“

Leweling-Auftritt „macht Lust auf mehr“

Leweling kommt in 25 Pflichtspielen auf sechs Tore und sieben Vorlagen. Beim Restart der Bundesliga in Leverkusen (4:1) traf er doppelt. Hoeneß nannte ihn einen „ganz zentralen Offensivspieler“ des VfB, sein Auftritt bei Bayer „macht Lust auf mehr“.

Am liebsten schon am Dienstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt. Das Duell trage „das Prädikat Topspiel“, sagte Hoeneß und sprach von zwei Teams, „die bestückt sind mit individueller Klasse“. Er betonte: „Ich will nochmal die Sinne schärfen, dass wir da eine schwierige Aufgabe vor uns haben, gegen eine Mannschaft, die immer schwer zu bespielen ist.“