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Klarheit bei Boniface

Klarheit bei Boniface

Der SV Werder Bremen muss monatelang auf Stürmer Victor Boniface verzichten. Der Nigerianer unterzieht sich einer Operation, die Boniface für lange Zeit außer Gefecht setzen wird.
Nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg wird Werder-Stürmer Victor Boniface von der Polizei angehalten. Dabei fordern die Fans die Polizei humorvoll auf, den Stürmer weiterfahren zu lassen.
Der SV Werder Bremen muss monatelang auf Stürmer Victor Boniface verzichten. Der Nigerianer unterzieht sich einer Operation, die Boniface für lange Zeit außer Gefecht setzen wird.

Victor Boniface wird höchstwahrscheinlich nicht mehr für Werder Bremen auflaufen. Wie der Klub am Samstag mitteilte, wird sich der Stürmer in Innsbruck einer Operation an seinem verletzten Knie unterziehen und monatelang ausfallen.

„Wir sind froh, dass wir nun eine Lösung haben und Victor eine Operation durchführen lässt. Somit gibt es Klarheit für alle Parteien. Aufgrund des Rehaprozesses gehen wir nicht mehr davon aus, dass Victor in dieser Saison noch für Werder zum Einsatz kommt“, wird Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder Bremen, in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Boniface stimmt Knie-Operation zu

Boniface wird sich noch am heutigen Samstag bei Prof. Dr. Christian Fink in Innsbruck operieren lassen, der 25-Jährige habe diesem Schritt nach längeren Gesprächen zugestimmt. Die zwischen Bremen und Bayer Leverkusen bestehende Leihe des Nigerianers wird bis zum Ende der Saison aufrechterhalten, gab Werder bekannt.

Boniface war im Sommer auf Leihbasis von Leverkusen nach Bremen gewechselt, kämpfte seitdem aber immer wieder mit Verletzungen und Rückschlägen. Für Werder lief der Stürmer elfmal auf und blieb dabei torlos. Zwei Assists gelangen dem 25-Jährigen, der 2024 mit Bayer Leverkusen das Double gewonnen hatte.