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Khedira scherzt: Kurioses TV-Interview nach bitterem Crash

Khedira scherzt über bitteren Crash

Die Partie zwischen dem FC Augsburg und Union Berlin beginnt mit einem unglücklichen Zusammenprall. Im Nachhinein können die Beteiligten darüber lachen.
Steffen Baumgart bleibt über den Sommer hinaus bei Union Berlin. Am Tag seiner Vertragsverlängerung hatte der Trainer der Köpenicker aber wohl anderes im Sinn.
Die Partie zwischen dem FC Augsburg und Union Berlin beginnt mit einem unglücklichen Zusammenprall. Im Nachhinein können die Beteiligten darüber lachen.

Die Partie zwischen dem FC Augsburg und Union Berlin (1:1) war kaum angepfiffen, da krachte es bereits. Unmittelbar nach dem Anstoß lief Augsburgs Winterneuzugang Michael Gregoritsch seinem Gegenspieler Rani Khedira unglücklich über den Haufen.

Der Mittelfeldspieler der Eisernen ging zu Boden und musste sogar behandelt werden. Da er leicht benommen wirkte, schickte ihn Schiedsrichter Florian Badstübner zur weiteren Untersuchung vom Feld. Wenig später kehrte Khedira aber zurück.

Khedira: „Die 30 Sekunden danach waren anspruchsvoll“

„Die 30 Sekunden danach waren anspruchsvoll. Ich habe kurz überlegt, mich auswechseln zu lassen. Aber ich habe mich dann noch mal gefangen“, erklärte Khedira hinterher bei Sky und sprach von einer „unglücklichen Situation, aber es war natürlich keine Absicht“.

Khedira, der von 2017 bis 2021 in Augsburg spielte, ergänzte: „Ich hatte einfach keine Körperspannung, weil ich mich gerade drehte, als er mit seinen wahrscheinlich 95 Kilo in mich reinrannte.“

Während Khedira seine Spielanalyse fortsetzte, kam Gregoritsch zum TV-Interview hinzu. Beide nahmen sich herzlich in den Arm, beide kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim FCA.

Khedira scherzt: „Ein bisschen Schoko-Bons gegessen?“

Als Moderator Sebastian Hellmann Gregoritsch auf die Szene zu Spielbeginn ansprach und dabei auch Khediras Aussagen über das Gewicht des Angreifers zitierte, fiel ihm Khedira scherzend ins Wort: „Oder bist du schon bei 100? Hast du ein paar Schoko-Bons gegessen?“

Gregoritsch lächelte die Stichelei milde weg und bat dann um Entschuldigung. „Es hat mir so leidgetan. Ich wollte wirklich ausweichen. Er läuft mir rein. Rani ist einer meiner engsten Freunde im Fußball“, sagte der österreichische Nationalspieler.

„Ich habe mich direkt entschuldigt. Es war mir auch unangenehm. Ich wollte das gar nicht. Das wäre ja auch Quatsch“, ergänzte Gregoritsch. „Ich habe mich über das ganze Spiel hinweg entschuldigt.“

Khedira schien ihm nicht böse zu sein, konnte sich einen letzten Kommentar aber nicht verkneifen: „Das nächste Essen geht auf dich!“