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Schutzmaßnahme für Karl: Juwel des FC Bayern reagiert auf Kritik

Schutzmaßnahme für Karl

Lennart Karl wird auf Instagram von zahlreichen Nutzern teils heftig attackiert. Damit soll nun Schluss sein.
Lennart Karl wird bei einem Fanklub-Besuch in Denkendorf nach seinem Traumverein gefragt. Das 17-jährige Supertalent nennt Real Madrid und spaltet damit das Fanlager des deutschen Rekordmeisters.
Lennart Karl wird auf Instagram von zahlreichen Nutzern teils heftig attackiert. Damit soll nun Schluss sein.

Bayern Münchens Youngster Lennart Karl hat nach den vielbeachteten Aussagen über seinen „Traumverein“ Real Madrid Veränderungen an seinem Instagram-Profil vorgenommen. Die Kommentarfunktion auf dem Kanal des 17-Jährigen ist mittlerweile limitiert.

Die Funktion stellt sicher, dass nur noch ausgewählte Kommentare bei Karl ankommen. Bevor die Maßnahme getroffen wurde, hatten sich bereits etliche Personen zu den Madrid-Aussagen geäußert. In vielen Wortmeldungen wurde der Youngster des Rekordmeisters dabei mit Kritik und Beleidigungen bedacht.

„Natürlich ist Bayern ein sehr großer Verein. Es ist ein Traum, dort zu spielen. Aber irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid. Das ist mein Traumverein“, hatte Karl beim Besuch eines Fanclubs gesagt. Und damit für Empörung bei vielen Fans gesorgt.

Karl spielte sich in die Bayern-Herzen

Karl hat sich in der laufenden Saison als eines der größten deutschen Talente etabliert. Der Mittelfeldspieler kam wettbewerbsübergreifend 21-mal für die Profis zum Einsatz, erzielte sechs Tore und bereitete drei weitere vor.

In der Champions League stellte er gleich zwei Rekorde auf: Er wurde jüngster deutscher Torschütze überhaupt und der jüngste Spieler, der in drei aufeinanderfolgenden Partien traf. Sein Durchbruch bei den Münchner Profis war rasant, die Herzen flogen ihm bisher zu.

Erstmals wieder im Bayern-Stadion wird sich Karl beim Bundesliga-Restart am 11. Januar gegen Wolfsburg zeigen. Davor steigt noch ein Testspiel, das bei RB Salzburg stattfindet.

Der Kontakt zu Real Madrid ist für Karl derweil nicht neu. Schon als Zehnjähriger war er zu einem Probetraining ins legendäre Bernabéu eingeladen worden, damals spielte er noch für Eintracht Frankfurt.

Ein Wechsel kam damals nicht zustande. Über Viktoria Aschaffenburg gelang ihm 2022 der Sprung zum FC Bayern, wo er sich seitdem kontinuierlich hochgearbeitet hat.