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VfL Wolfsburg fällt Trainer-Entscheidung

Wolfsburg fällt Trainer-Entscheidung

„Es ist der ganze Verein”: Die Verantwortlichen des VfL entschließen sich nach der Niederlage gegen Augsburg, die Diskussion um Coach Daniel Bauer abzublocken.
Daniel Bauer, Trainer des VfL Wolfsburg, äußerte sich auf der Pressekonferenz nach der 2:3-Niederlage gegen FC Augsburg zur aktuell schweren Situation rund um die Wölfe.
„Es ist der ganze Verein”: Die Verantwortlichen des VfL entschließen sich nach der Niederlage gegen Augsburg, die Diskussion um Coach Daniel Bauer abzublocken.

Daniel Bauer bleibt zumindest vorerst Trainer des kriselnden Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg.

„Es gibt keine Trainer-Diskussion. Wir können nicht sagen, dass die Dinge an Daniel Bauer liegen. Es ist der ganze Verein“, wird Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen nach dem 2:3 (1:0) gegen den FC Augsburg in der Bild-Zeitung zitiert.

VfL Wolfsburg tief im Abstiegskampf

Der VfL steckt nach dem sechsten Spiel in Folge ohne Sieg tief im Abstiegskampf. Gegen Augsburg verspielten die Niedersachsen zwei Führungen und verloren durch ein Tor des Ex-Wolfsburgers Elvis Rexhbecaj in der Nachspielzeit (90.+3).

Bauer hatte den Job erst im November von Paul Simonis übernommen. „Wir wollen mit Daniel Bauer weitermachen. Wir sehen, was er macht, seitdem er da ist“, sagte Christiansen. Bauer ging derweil hart mit seinen Spielern ins Gericht.

„Wir verhalten uns zum Teil wie eine Schülermannschaft“, klagte er am Samstag und fügte an: „Da reicht die Qualität nicht. Punkt. Wenn wir da nicht ganz schnell draus lernen, dann werden wir die Klasse nicht halten können.“