In der Schlussphase der Bundesligapartie zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund (2:2) gab es eine strittige Situation im Strafraum der Gastgeber, als Castello Lukeba und Karim Adeyemi sich einen Zweikampf lieferten.
Bundesliga: Foul an BVB-Star Adeyemi? Das sagt Gräfe
Foul an Adeyemi? Das sagt Gräfe
Während die Pfeife des Unparteiischen Benjamin Brand stumm blieb und auch der VAR sich nicht einschaltete, hat Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe eine klare Meinung zu der Szene.
So bekomme der BVB-Profi „einen Treffer, einen klaren Tritt und Treffer unten gegen den Fuß, den Beinbereich und kommt zu Fall“, wie Gräfe der Bild sagte.
„Hätte es sanktioniert werden müssen?“
„War dieser Tritt nun so klar, dass er hätte sanktioniert werden müssen?“, fragte Gräfe und antwortete: „Sicherlich will Adeyemi auch den Fuß mit Absicht vorstellen. Aber man muss sagen, niemand hat hier einen klaren Vorteil zum Ball. Beide kämpfen um den Ball. Adeyemi kommt mit höherer Geschwindigkeit von hinten, zuppelt ein bisschen mit dem linken Arm, aber das ist handelsüblich, das ist genauso wie dann der Leipziger mit dem rechten Arm nach hinten arbeitet.“
„Das ist also nichts Regelwidriges. Und dann ist Adeyemi leicht vor, stellt seinen Fuß vor und das darf er und bekommt dann doch einen klaren Tritt und Treffer unten rein“, wie Gräfe analysierte, „sodass es eigentlich hätte Elfmeter geben müssen.“
Warum Brand selbst im Spiel auf Weiterspielen und sich gegen einen Strafstoß entschied? „Adeyemi macht nur eine Bewegung nach links und stellt sein linkes Bein rein. Deswegen für mich kein Foul und kein Elfmeter“, hatte der Unparteiische der Partie erklärt.
Eine Meinung, die Dortmunds Abwehrchef Waldemar Anton nicht teilen wollte. „Ein klarer Elfmeter. Dass man den nicht gibt, das ist für mich eine Frechheit, weil der trifft nur sein Bein. Das ist Wahnsinn für mich, das muss ein klarer Elfmeter sein“, sagte Anton auf SPORT1-Nachfrage.
Der deutsche Nationalspieler verriet, dass ihm Brand auf dem Platz gesagt hatte, dass Adeyemi seinen Fuß reingestellt habe.