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"Beschissen!" Freiburg hadert nach nächster späten Niederlage

Freiburg hadert nach später Pleite

Durch ein Tor in der letzten Minute siegt der VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg. Nach der nächsten Last-Minute-Niederlage hadern die Freiburger.
Nach der Niederlage beim VfB Stuttgart reagiert Julian Schuster enttäuscht nach einer für ihn unverdienten Niederlage und reagiert auf Vergleiche mit Christian Streich.
Durch ein Tor in der letzten Minute siegt der VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg. Nach der nächsten Last-Minute-Niederlage hadern die Freiburger.

Der VfB Stuttgart hat im Kampf um die Champions-League-Plätze dank Joker Ermedin Demirovic den erhofften Sieg gefeiert. Der Pokalsieger gewann gegen den SC Freiburg in der Bundesliga verdient mit 1:0 (0:0) und rückte in der Tabelle auf den vierten Platz vor.

Der kurz zuvor eingewechselte Ex-Freiburger Demirovic traf im Baden-Württemberg-Derby in der 90. Minute per Volley zum umjubelten Siegtreffer.

Es war bereits die zweite Last-Minute-Niederlage für den SC Freiburg in den vergangene Tagen. Bereits am Donnerstag hatten die Breisgauer in der Europa League in Lille in letzter Minute verloren.

Dementsprechend tief saß der Frust bei Torhüter Noah Atubolu. Der Moment des Gegentreffers sei „schrecklich“ gewesen, speziell „weil es ein Throwback war von unter der Woche.“

Freiburg-Star hadert: „Beschissen“

Ähnlich bedient zeigte sich bei DAZN auch Stürmer Igor Matanovic. Ihm gehe es „beschissen“. Jetzt müsse er erstmal seinen Kopf sortieren.

„Es fühlt sich nicht gut an, in der 90. Minute den Gegentreffer zu kassieren“, sagte Matanovic weiter: „Ich verspüre aktuell noch einen echten Dämpfer.“

„Dimi macht ein Traumtor. Das ist brutal ärgerlich. Ich sehe den Ball leider zu spät und dann trifft er ihn auch noch perfekt. Wir haben das nicht verdient, auch unsere Fans nicht, die uns unterstützt habe. Es ist sehr, sehr ärgerlich“, haderte auch Torhüter Atubolu.

Freiburg, das sich direkt fürs Achtelfinale der Europa League qualifiziert hat, verliert auf Tabellenrang sieben immer mehr den Anschluss an die Europacupplätze.

Bundesliga: Stuttgart bleibt im siebten Spiel ungeschlagen

Die Stuttgarter blieben vor den Wochen der Wahrheit auch im siebten Spiel in Folge in der Liga ungeschlagen (fünf Siege). Die Mannschaft von Sebastian Hoeneß sammelte zudem vor dem Pokal-Viertelfinale am Mittwoch bei Zweitligist Holstein Kiel und den Play-offs in der Europa League gegen Celtic Glasgow (19. und 26. Februar) weiteres Selbstvertrauen.

Nach dem 3:2 in der Europa League gegen Bern veränderte Hoeneß sein Team auf sieben Positionen. „Wir müssen die Belastung verteilen in diesen Wochen“, sagte der angeschlagene VfB-Coach bei DAZN. Zudem müsse man „die Spannung hochhalten“.

Zunächst plätscherte die Partie jedoch dahin. Der VfB benötigte 20 Minuten für die erste Chance: Josha Vagnoman scheiterte per Kopf am stark reagierenden Noah Atubolu. Dies war offenbar der Startschuss für die Schwaben, die nun aktiver, dominanter und gefährlicher wurden.

Matthias Ginter rettete gegen Deniz Undav auf der Linie (28.). Der Nationalstürmer hätte kurz darauf jedoch die Führung besorgen müssen, als er völlig freistehend verzog. Auch in der Folge hatte der umtriebige Undav mit seinen Abschlüssen zunächst kein Glück. Zudem war Atubolu gegen Nikolas Nartey zur Stelle.

Freiburg konnte sich in dieser Phase kaum befreien. Allerdings vergab Derry Scherhant bei einem Konter kurz vor der Pause die große Möglichkeit zum 0:1. Ein langer Ball hatte genügt, um die VfB-Abwehr auszuhebeln.

Auch kurz nach dem Wechsel fehlte dem VfB wie schon einige Male in dieser Saison die Effizienz. Bilal El Khannouss scheiterte frei an Atubolu. Der 23-Jährige hielt die Gäste mit seinen Paraden im Spiel. Stuttgart blieb weitgehend am Drücker - und belohnte sich spät. Der in der 77. Minute gekommene Demirovic traf traumhaft per Volley, Undav hatte vorgelegt.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)