Der DFB hat die viel diskutierte Abseits-Entscheidung im Spiel zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem VfB Stuttgart verteidigt.
DFB verteidigt strittige Bundesliga-Entscheidung
DFB verteidigt strittige Entscheidung
So sei die Entscheidung, beim Kopfballtor von Ermedin Demirovic auf Abseits zu entscheiden, richtig gewesen. Die halbautomatische Abseitstechnologie (SAOT) habe korrekt gearbeitet.
„Die SAOT hatte die Abseitsstellung korrekt gemeldet, der VAR hat das Ergebnis dann (wie immer in solchen Fällen) noch einmal auf seine Plausibilität überprüft“, zitiert der Kicker die DFB Schiri GmbH.
VfB dachte an technischen Fehler
Das Trainerteam vom VfB Stuttgart hatte zuerst die Vermutung geäußert, dass die halbautomatische Abseitstechnologie den falschen Spieler als Referenzpunkt herangezogen hatte.
„Wir dachten, dass es ein anderer Spieler ist, der tiefer ist. Ich will gar nicht mehr so sehr in die Tiefe gehen, es war sehr knapp. Aber es ist schwierig zu akzeptieren“, erklärte Cheftrainer Hoeneß nach dem 3:3-Unentschieden.
DFB: VAR hat richtig gearbeitet
Auch der DFB betonte im Nachgang, dass der VAR diese Verwechslung erfolgreich ausgeschlossen hatte: „Dazu hat er sich auch die Perspektive der sogenannten Reverse-Kamera angeschaut. Diese macht deutlich, dass Traoré nicht ‚übersehen‘ wurde. Das Bild zeigt, dass er der Torlinie nicht näher war als der vorletzte Heidenheimer Abwehrspieler.“
Neben der Abseitsentscheidung hatte auch eine nachträgliche Elfmeter-Entscheidung des VAR in der ersten Halbzeit für maximalen Frust bei den Stuttgartern gesorgt.