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DFB verteidigt strittige Bundesliga-Entscheidung

DFB verteidigt strittige Entscheidung

Der VfB Stuttgart ärgert sich über etliche Schiedsrichterentscheidungen im Spiel beim 1. FC Heidenheim. Der DFB reagiert auf die Kritik.
Stuttgart-Trainer Sebastian Hoeneß kritisiert die Leistung des Unparteiischen beim 3:3 gegen Heidenheim. Der Coach der Schwaben monierte mehrere strittige Szenen, die aus seiner Sicht spielentscheidend waren.
Der VfB Stuttgart ärgert sich über etliche Schiedsrichterentscheidungen im Spiel beim 1. FC Heidenheim. Der DFB reagiert auf die Kritik.

Der DFB hat die viel diskutierte Abseits-Entscheidung im Spiel zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem VfB Stuttgart verteidigt.

So sei die Entscheidung, beim Kopfballtor von Ermedin Demirovic auf Abseits zu entscheiden, richtig gewesen. Die halbautomatische Abseitstechnologie (SAOT) habe korrekt gearbeitet.

„Die SAOT hatte die Abseitsstellung korrekt gemeldet, der VAR hat das Ergebnis dann (wie immer in solchen Fällen) noch einmal auf seine Plausibilität überprüft“, zitiert der Kicker die DFB Schiri GmbH.

VfB dachte an technischen Fehler

Das Trainerteam vom VfB Stuttgart hatte zuerst die Vermutung geäußert, dass die halbautomatische Abseitstechnologie den falschen Spieler als Referenzpunkt herangezogen hatte.

„Wir dachten, dass es ein anderer Spieler ist, der tiefer ist. Ich will gar nicht mehr so sehr in die Tiefe gehen, es war sehr knapp. Aber es ist schwierig zu akzeptieren“, erklärte Cheftrainer Hoeneß nach dem 3:3-Unentschieden.

DFB: VAR hat richtig gearbeitet

Auch der DFB betonte im Nachgang, dass der VAR diese Verwechslung erfolgreich ausgeschlossen hatte: „Dazu hat er sich auch die Perspektive der sogenannten Reverse-Kamera angeschaut. Diese macht deutlich, dass Traoré nicht ‚übersehen‘ wurde. Das Bild zeigt, dass er der Torlinie nicht näher war als der vorletzte Heidenheimer Abwehrspieler.“

Neben der Abseitsentscheidung hatte auch eine nachträgliche Elfmeter-Entscheidung des VAR in der ersten Halbzeit für maximalen Frust bei den Stuttgartern gesorgt.