Konrad Laimer hat sich beim FC Bayern zu einem Schlüsselspieler entwickelt. Besonders in seiner Rolle als rechter Verteidiger - obwohl das nicht seine Stammposition ist - beeindruckt er Lothar Matthäus nachhaltig.
Droht beim FC Bayern der nächste Vertragspoker? Matthäus schwärmt von Star
Matthäus vergleicht Laimer mit Lahm
In seiner Sky-Kolumne zog der Rekord-Nationalspieler sogar einen historischen Vergleich und hob Laimers Bedeutung für das Münchner Spiel hervor.
„Ein Duo wie Lahm und Robben“
„Laimer ist überragend als rechter Verteidiger, was eigentlich nicht seine Position ist, und er setzt auch Akzente nach vorne. Er bildet zusammen mit Michael Olise ein Duo, ähnlich wie Philipp Lahm und Arjen Robben“, schrieb Matthäus.
Gerade in den Spielen ohne den zwischenzeitlich verletzten Österreicher habe man laut Matthäus gesehen, wie wichtig dieser inzwischen für die Mannschaft sei: „Ich finde, dass die Mannschaft in den drei, vier Spielen ohne ihn am schlechtesten performt hat“.
Laimers Vertrag läuft noch bis 2027. Ein Abgang wäre laut Matthäus zwar ein Verlust, allerdings eher zu kompensieren als der von Führungsspielern wie Harry Kane, Joshua Kimmich oder Dayot Upamecano.
Gleichzeitig könne er verstehen, dass Laimer womöglich auf eine Gehaltsanpassung hofft - gerade, nachdem Alphonso Davies einen neuen, lukrativen Vertrag unterschrieben hat.
Matthäus sieht Bayern im Vorteil
Matthäus sprach zudem die generelle Gehaltsstruktur beim Rekordmeister an. Seit einigen Jahren würden Summen öffentlich diskutiert, was neue Begehrlichkeiten wecke. „Spieler kommen und sagen: ‚Warum bekommt der mehr als ich?‘ Das hat es dem FC Bayern nicht leichter gemacht", so Matthäus. Genau hier liege die Herausforderung für Sportvorstand Max Eberl.
Dennoch sieht er keinen Grund für einen Laimer-Wechsel: „Er fühlt sich in München wohl. Warum sollte er sich wegen einer halben oder einen Million mehr für das Ausland entscheiden?“ Zudem habe Laimer mit Vincent Kompany einen Trainer, der hinter seinen Spielern stehe und für ein positives Klima sorge.