Der Abwehrspieler Minjae Kim hat es wie vermutet nicht in den Spieltagskader des FC Bayern geschafft.
FC Bayern: Kein Platz mehr - darum fehlte ein Star
Darum fehlte ein Bayern-Star
Der Sportvorstand Max Eberl erklärte den Verzicht von Trainer Vincent Kompany nach dem Sieg über die TSG Hoffenheim (5:1) mit dem neuen Luxusproblem der Münchner: Weil alle Spieler fit sind, war für Kim schlicht kein Platz mehr.
„Es wird nicht die Entscheidung für die nächsten Spiele per se sein”, sagte Eberl zu Kim: „Da wird es ein Stück weit eben auch eine Rotation geben, wenn alle gesund bleiben. Aber es zeigt ja erstmal, dass wir alle gesund haben und so weit sind, dass arrivierte Spieler vielleicht auch mal nicht dabei sind.“
Bayerns neues Luxusproblem
Die klare Botschaft: Alle Mann sind an Bord, der interne Konkurrenzkampf ist damit auf maximalem Level angekommen.
Warum es ausgerechnet Kim traf? „Es ist halt auch immer die Kaderzusammenstellung”, erklärte Eberl weiter: „Was hast du im Spiel vor? Was möchtest du haben? Was brauchst du auf dem Platz vielleicht?“
In der Bundesliga darf Kompany höchstens 20 Spieler für eine Partie berufen. Gegen die TSG setzte er mit Hiroki Ito den einzigen gelernten Innenverteidiger auf die Bank: „Heute war es so, dass wir quasi einen Abwehrspieler geopfert haben, weil wir mit Konny noch einen hatten und Hiroki auch Innenverteidiger spielen kann, was er ja dann auch getan hat“, sagte Eberl noch.
„Wenn man die Bank durchgeht - er hat natürlich unfassbar gute Alternativen“, fand DAZN-Experte Michael Ballack derweil. „Er hat mit Ito noch die Möglichkeit, ein Innenverteidiger, der zuletzt links gespielt hat, auch mal rechts - also vielseitig einsetzbar ist.“
Auch Leon Goretzka könne im defensiven Zentrum auflaufen: „Aber keinen klassischen Drittverteidiger zu haben? Vor allem Minjae hat es ja auch immer wieder gut gemacht in den letzten Wochen. Das ist dann schon hart für ihn.“