Die Hängepartie ist endlich beendet! Dayot Upamecano hat das finale Angebot des FC Bayern angenommen und wird seinen Vertrag bis 2030 verlängern. Vorangegangen war ein wochenlanger Verhandlungsmarathon, in dem es immer auch um die Deutungshoheit ging.
Neue Details zum Showdown im Upamecano-Poker: Eine Sache lief etwas anders
So lief der Upamecano-Showdown
SPORT1-Informationen zufolge hatten die Verantwortlichen des Rekordmeisters am Montag von Upamecano und dessen Beratern die finale Entscheidung gefordert. Der Franzose sollte endlich Farbe bekennen: Gehen oder bleiben? Zudem machte man der Gegenseite nochmals deutlich, dass das seit Dezember vorliegende Angebot nicht mehr angepasst werde.
Medienberichten zufolge hatten die Bayern ihre Offerte bereits zurückgezogen, als Upamecano schließlich doch noch zusagte.
Nach SPORT1-Informationen lief der Showdown allerdings ein bisschen anders. Die Münchner hatten ihr Angebot noch nicht gänzlich vom Tisch genommen, sondern drohten in einem abschließenden Gespräch damit – die ultimative Waffe, um das Upamecano-Lager unter Druck zu setzen. Was die Klub-Strategen so ärgerte: Selbst am letzten Tag der von ihnen gesetzten Deadline stellten die Berater des Innenverteidigers neue Bedingungen.
Upamecano übernahm Verantwortung im Vertragspoker
Dass sie schließlich doch noch einknickten, hat folgende Gründe: Zum einen machten die Bayern-Bosse ihren Standpunkt glaubhaft deutlich. Zum anderen war es am Ende schließlich doch der Spieler selbst, der Verantwortung übernahm und den Münchnern sein „ja“ gab.
Upamecano hatte sich wochenlang aus den Verhandlungen herausgehalten, im entscheidenden Moment wurde er dann aber doch noch aktiv. Ein Punkt, den man ihm an der Säbener Straße hoch anrechnet und den Eindruck bestätigt, den Klub-Patron Uli Hoeneß jüngst im Kicker geäußert hatte.
Der 74-Jährige mutmaßte, dass Upamecano zwar in München bleiben wolle, es aber dessen Berater seien, die ihn zu einem anderen Klub lotsen wollten. Jetzt hat der Franzose kurz vor knapp doch noch selbst das Heft des Handelns in die Hand genommen.