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Jamal Musiala: Der FC Bayern übt sich in Vorsicht

Bayern übt sich in Vorsicht

Seit Anfang des Jahres ist Jamal Musiala zurück. Der Nationalspieler muss sich aber weiter in Geduld üben.
Vincent Kompany berichtet auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel beim Hamburger SV vom Fitnesszustand von Comebacker Jamal Musiala - und wundert sich über ein Detail.
Seit Anfang des Jahres ist Jamal Musiala zurück. Der Nationalspieler muss sich aber weiter in Geduld üben.

In dem Clip, den der FC Bayern jüngst auf den sozialen Kanälen postete, war Jamal Musiala der entscheidende Mann. Das Video zeigt in schneller Abfolge die Highlights aus den Trainingseinheiten im Januar. Darin zaubert der 22-Jährige und trifft in mehreren Situationen ins Tor. Die Botschaft ist klar: Musiala ist auf dem Weg zu alter Stärke.

Bis er aber auch in Spielen wieder Protagonist ist, wird es noch dauern. Aktuell kommt Musiala nur vereinzelt zum Zug. Siebenmal ließ ihn Trainer Vincent Kompany von der Kette – meist nicht einmal für eine halbe Stunde, nur in Eindhoven durfte er für 60 Minuten ran.

Musiala wird weiter regelmäßig untersucht

Die Marschroute folgt einer Logik, hinter der ein wichtiger Fakt steht: Musiala muss aktuell weiter in Ruhe aufgebaut werden, weil weiterhin Vorsicht geboten ist. SPORT1-Informationen zufolge wird der Bayern-Star noch immer regelmäßig im MRT untersucht.

Aufgrund der Schwere und Komplexität seiner Verletzung kann er noch gar nicht bei 100 Prozent sein. Zur Erinnerung: Anfang Juli hatte sich der Nationalspieler im Viertelfinale der Klub-WM gegen PSG einen Wadenbeinbruch zugezogen und fehlte daher über ein halbes Jahr lang.

FC Bayern kann auf Nummer sicher gehen

Spieler und Verein gehen auf Nummer sicher – weil sie es können. In der entscheidenden Phase einer Saison würde sich Musiala vermutlich durch die Spiele quälen. Aktuell ist die sportliche Situation aber entspannt. Zudem funktioniert das Offensivkonstrukt der Münchner derzeit bestens. Es besteht kein Grund, die Gesundheit des 22-Jährigen zu gefährden – daher bremsen die Verantwortlichen.

Musiala selbst ist mit diesem Plan einverstanden. Zwar gab er zuletzt zu, dass er am liebsten bereits im Dezember wieder gespielt hätte, doch mit Blick auf die „Crunchtime“ der Saison und die im Sommer anstehende WM hat auch er erkannt, dass er sich noch zurückhalten muss – trotz seiner großen Lust auf Spiele.