Oliver Kahn gehört zu den besten Torhütern, die Deutschland je hervorgebracht hat.
Eine bizarre Szene, die Oliver Kahn bis heute verfolgt
Diese Szene verfolgt Kahn bis heute
Mit dem FC Bayern gewann er 2001 die Champions League und wurde mehrmals Deutscher Meister und Pokalsieger. Im Nationaltrikot wurde er Vize-Weltmeister und WM-Dritter.
Aus seiner Karriere hängen geblieben ist aber auch eine Aktion im gegnerischen Strafraum, an die er am Dienstag auf seinem X-Account erinnerte.
„Heute vor genau 25 Jahren habe ich mein erstes - und einziges - Profi-Tor erzielt. Entgegen meiner damaligen Überzeugung dürfen Torhüter den Ball aber nicht in beiden Strafräumen mit der Hand spielen. Das Tor wurde aberkannt, und ich wurde vom Platz gestellt – dennoch wurde ich dadurch zur Legende", schrieb Kahn - und garnierte den Post mit einem Zwinker-Emoji.
FC Bayern: Oliver Kahn sorgt 2001 für eine legendäre Szene
Die legendäre Szene, auf die sich der 56-Jährige bezog, ereignete sich am 3. März 2001 in der Schlussphase der Bundesliga-Partie zwischen Hansa Rostock und dem FC Bayern.
Nachdem Jens Jeremies in der 66. Minute das 2:3 aus Sicht der Münchner erzielt hatte, stürmte Kahn in der Schlussminute bei einer Ecke für sein Team nach vorn.
Kahn faustet Ball ins Tor - und fliegt vom Platz
Als Stefan Effenberg den Ball auf den langen Pfosten schlug, sprang Kahn hoch. Doch statt mit dem Kopf ging der Keeper mit beiden Fäusten zum Ball und bugsierte ihn ins Tor.
Das Tor wurde natürlich annulliert, Hansa gewann mit 3:2 - und Kahn bekam für diese Aktion nicht nur die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Markus Merk gezeigt. Er musste aufgrund dieser bizarren Szene auch viel Spott über sich ergehen lassen.
Mittlerweile aber kann er auch selbst längst darüber lachen.