Star-Berater Volker Struth hat enthüllt, wie Max Eberl im Frühjahr 2024 versucht hat, Julian Nagelsmann nach Abschluss der Heim-Europameisterschaft wieder als Trainer zum FC Bayern München zurückzuholen.
FC Bayern: Ungeduldige Nachrichten von Max Eberl enthüllt
Ungeduldige Eberl-Nachrichten enthüllt
„Es hat natürlich ein paar Tage gedauert, in denen man sich einen Kopf gemacht und über alles nachgedacht hat“, erinnerte sich Struth im Bild-Podcast „Phrasenmäher“ an das Angebot. Der Bundestrainer entschied sich in der Folge dagegen, nahm sich für seine Entscheidung allerdings etwas Zeit.
Sportvorstand Eberl ließ das ungeduldig werden. Er meldete sich deswegen immer wieder bei Struth. „In der Zeit hat mir Max dann immer wieder animierte Comicfiguren per WhatsApp geschickt. Tom und Jerry, die ungeduldig durch den Raum laufen und auch ein Bild, wo sich jemand die ganze Zeit auf einem Drehstuhl dreht und in die Luft schaut“, plauderte der 59-Jährige knapp zwei Jahre später aus.
„Bayern hat aktuell einen guten Trainer“
Nagelsmann war in München erst im März 2023 gefeuert worden, damals war Eberl aber noch nicht beim deutschen Rekordmeister tätig. Der Bundestrainer, der von Struth vertreten wird, hätte in München seinen eigenen Nachfolger Thomas Tuchel ersetzen sollen, dessen Abschied beim FCB im Frühjahr 2024 bereits festgestanden hatte.
Doch Nagelsmann entschied sich gegen eine Rückkehr und verlängerte in der Folge seinen Vertrag beim DFB. Nach einigen Absagen entschied sich der FCB schließlich für Vincent Kompany als Trainer. Es war der Anfang einer Erfolgsgeschichte.
„Momentan ist Julian sehr glücklich. Sein Vertrag läuft ja auch über die WM hinaus und Bayern hat aktuell einen guten Trainer und Erfolg“, antwortete Struth in der Folge auf die Frage, ob ein Nagelsmann-Engagement bei Bayern in der Zukunft grundsätzlich vorstellbar wäre, schob jedoch nach: „Aber ausschließen würde ich das nicht.“