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"Absolut unwürdig": Schäfer wegen Werner selbstkritisch

Wegen Werner: Schäfer selbstkritisch

Marcel Schäfer von RB Leipzig hat Fehler im Umgang mit dem entlassenen Ole Werner eingeräumt. Der Trainer wurde trotz der Qualifikation für die Champions League nach nur einer Saison entlassen.
Es hatte sich bereits angebahnt: Nun macht RB Leipzig die Entlassung von Trainer Ole Werner offiziell.
Marcel Schäfer von RB Leipzig hat Fehler im Umgang mit dem entlassenen Ole Werner eingeräumt. Der Trainer wurde trotz der Qualifikation für die Champions League nach nur einer Saison entlassen.

Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig hat Fehler im Umgang mit dem entlassenen Trainer Ole Werner eingeräumt. „Die letzten Wochen – und so selbstkritisch muss man sein – waren alles andere als optimal, einfach schlecht. Punkt“, sagte Schäfer in einem Interview mit der Bild-Zeitung.

Zwar habe man bereits vor der Südafrika-Reise der Mannschaft nach dem Saisonende ein „längeres, vertrauliches Gespräch“ mit Werner geführt, das zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden sollte. Dass sich „dazwischen dann vieles aus verschiedensten Gründen in der Öffentlichkeit abgespielt hat, war sowohl dem Menschen als auch dem Trainer Ole Werner gegenüber absolut unwürdig. Mir tut das wirklich sehr leid. Gar keine Frage“, sagte Schäfer.

Leipzig: Demichelis wird Werner-Nachfolger

Solche Entscheidungen seien manchmal „knallhart“, sagte der 42-Jährige. „Trotzdem geht es immer um eine respektvolle Art und Weise. Das haben wir alles dieses Mal nicht geschafft.“

Trotz der Qualifikation für die Champions League und einer insgesamt erfolgreichen Saison war Werner Mitte Juni überraschend entlassen worden. Sein Nachfolger wird der Argentinier Martin Demichelis.

Demichelis vereine laut Schäfer „diese Begeisterung, dieses Feuer, diese Leidenschaft“. Er glaube, „dass uns Martin mit seinen Erfahrungen und mit seinen Charakterzügen einfach guttun wird.“