Bundesliga>

Das ist ein Geschenk an Max Eberl - der SPORT1-Kommentar

Das ist ein Geschenk an Eberl

Uli Hoeneß stärkt Max Eberl plötzlich demonstrativ den Rücken – öffentlich! Für den Sportvorstand des FC Bayern ein echter Glücksfall. Der SPORT1-Kommentar.
Die dicke Luft zwischen Max Eberl und Uli Hoeneß sorgte in den vergangenen Monaten für viel Gesprächsstoff. Im Rahmen eines Testspiels gab es nun eine bemerkenswerte Geste vom Ehrenpräsidenten in Richtung Eberl.
Uli Hoeneß stärkt Max Eberl plötzlich demonstrativ den Rücken – öffentlich! Für den Sportvorstand des FC Bayern ein echter Glücksfall. Der SPORT1-Kommentar.

Der 30. Juli 2026 dürfte Max Eberl lange in Erinnerung bleiben. Denn es ist der Tag, an dem er einen großen Schritt Richtung Vertragsverlängerung beim FC Bayern gemacht hat.

Dass Uli Hoeneß dem Sportvorstand demonstrativ den Rücken stärkt und sich sogar bei ihm entschuldigt hat, kann Eberl als Punktsieg verbuchen.

Dann sind Versöhnungen wirklich etwas wert

Ja, die Aussprache zwischen den beiden erfolgte schon vor einiger Zeit und Eberl selbst hatte bereits am Mittwoch verkündet, dass mit Hoeneß wieder „alles fein“ sei.

Doch in einem so im Mittelpunkt stehenden Verein wie dem FC Bayern sind Versöhnungen nur dann wirklich etwas wert, wenn sie auch öffentlich verkündet und zelebriert werden. Hoeneß‘ Auftritt ist wahrlich ein Geschenk an Eberl.

Eberl konnte Hoeneß für sich gewinnen

Für den Sportvorstand enden damit zwei Monate voller Gerüchte und Geraune. Seit dem Pokalfinale Ende Mai rätselte Fußball-Deutschland, wie es denn nun um seine Jobsicherheit stehe. Jetzt ist klar: Eberl konnte sich freistrampeln und zumindest Hoeneß für sich gewinnen.

Der Klub-Patron sagte auf die SPORT1-Frage, bei wie viel Prozent denn derzeit Eberls Chancen stehen: „Im Moment, glaube ich, 100.“ Das lässt zwar immer noch Raum für Interpretationen, doch Eberl geht eindeutig gestärkt aus den vergangenen Tagen hervor.

Der Fakt, dass sich Hoeneß nicht nur hinter verschlossenen Türen entschuldigte, sondern sich auch vor den Mikrofonen selbstkritisch zeigt, ist für den Sportvorstand ein besonders wertvoller Fakt.