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Nübel-Einigung offiziell bestätigt - Bayern zahlt wohl Abfindung

Nübel-Einigung offiziell bestätigt

Alexander Nübels Abschied ist beschlossene Sache: Die Münchner kassieren rund sieben Millionen Euro, zahlen aber angeblich eine hohe Abfindung. Sportvorstand Eberl muss bei Verkäufen weiter liefern.
Alexander Nübel hat weder bei Stuttgart noch bei den Bayern eine Zukunft. Die Doppelpass-Runde um Ex-Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic spricht über die Situation des Keepers und dessen angespanntes Verhältnis zu Manuel Neuer.
Alexander Nübels Abschied ist beschlossene Sache: Die Münchner kassieren rund sieben Millionen Euro, zahlen aber angeblich eine hohe Abfindung. Sportvorstand Eberl muss bei Verkäufen weiter liefern.

Nach nur vier Pflichtspiel-Einsätzen in sechs Jahren ist die Zeit für Nationaltorwart Alexander Nübel beim FC Bayern endgültig abgelaufen: Der 29 Jahre alte Torhüter steht vor einem Wechsel zu Besiktas Istanbul, wie der Klub aus der türkischen Süper Lig selbst bestätigte.

Man habe sich mit Klub und Spieler geeinigt, ließ Besiktas in einem Statement wissen. Nübel werde um 19.45 Uhr am Atatürk-Flughafen eintreffen, um sich dem Medizincheck zu unterziehen.

Die Münchner kassieren Medienberichten bis zu sieben Millionen Euro Ablöse, durch Boni könnten weitere fünf Millionen hinzukommen. Allerdings soll Nübel von den Bayern eine millionenschwere Abfindung erhalten, heißt es. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Die Hoffnungen in Nübel erfüllten sich nie

Sein hoch dotierter Vertrag beim Rekordmeister, von rund elf Millionen Euro Jahresgehalt war immer die Rede gewesen, wäre noch bis 2029 gelaufen. Der Keeper sollte vor dem Trainingsstart der Bayern am 20. Juli aber noch unbedingt verkauft werden.

2020 war Nübel als designierter Nachfolger von Manuel Neuer von Schalke 04 nach München gewechselt. Doch die großen Hoffnungen erfüllten sich nie. Nübel war zunächst an die AS Monaco und die vergangenen drei Jahre an den VfB Stuttgart verliehen. Inzwischen gilt längst Jonas Urbig als Neuer-Kronprinz.

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Bayerns Sportvorstand Max Eberl muss nach den teuren Sommertransfers der WM-Stars Nathaniel Brown (55 Millionen) und Ismael Saibari (50 Millionen) allerdings noch weitere Einnahmen generieren.

Eberl steht unter Beobachtung

Neben Nübel wurden bereits Daniel Peretz (Southampton/8) und Jonah Kusi-Asare (Fulham/6) für zusammen rund 14 Millionen Euro verkauft. Zudem muss Eberl neue Klubs für die zuletzt verliehenen Bryan Zaragoza, Joao Palhinha und Sacha Boey finden.

Eberl steht dem Vernehmen nach unter Beobachtung des mächtigen Münchner Aufsichtsrates. Im August will das Gremium um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge über die Zukunft des 52-Jährigen entscheiden. Der Vertrag von Eberl ist bis 2027 datiert, Hoeneß hatte zuletzt die Chancen einer Verlängerung auf „60:40“ bezeichnet.