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Fußballtransfers: Gerüchte und News im Transferticker - Gordon? Das sagt Eberl

Transferticker: Gordon? Das sagt Eberl

Wer kommt? Wer geht? SPORT1 hält Sie mit dem Transferticker zu den neuesten Fußballtransfers und Gerüchten in Deutschland und international auf dem Laufenden!
Laut Medienberichten könnte Anthony Gordon im Sommer von Newcastle United zum FC Bayern wechseln. Zudem könnte der Ex-Schalker Rodrigo Zalazar zu einem Rekordtransfer für Sporting Braga werden.
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+++ Top-Thema: Das sagt Eberl zum Interesse an Gordon

Der FC Bayern möchte im Sommer einen Angreifer verpflichten. Interesse besteht vor allem an Anthony Gordon von Newcastle United, wie SPORT1 zuletzt berichtete. Jetzt hat Max Eberl auf entsprechende Berichte reagiert.

Im Bild-Podcast „Phrasenmäher“ wollte sich der Sportvorstand aber nicht in die Karten schauen lassen und sagte zu den Transfer-Plänen nur: „Wir sind uns einig, dass wir einen Offensivspieler machen, wenn er zu finanzieren ist.“

Auch auf konkrete Nachfrage zu Gordon, mit dem sich der Rekordmeister auf persönlicher Ebene schon geeinigt haben soll, gab Eberl nur allgemein zu Protokoll: „Wir haben bisher gute Gespräche geführt und hoffen, dass wir da weiterkommen.“

Ob damit Gespräche mit Gordon oder einem anderen Spieler gemeint waren, blieb allerdings offen. Und: Ob der Offensivspieler von Newcastle „zu finanzieren“ ist, wird sich ebenfalls noch zeigen müssen. 86 Millionen ruft Newcastle aktuell nach Medienberichten für den Flügelspieler auf. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Der 25-Jährige kam 2023 für 40 Millionen aus Everton und kommt in dieser Saison wettbewerbsübergreifend auf 16 Tore in 38 Spielen. Vergangene Woche nominierte Thomas Tuchel ihn für Englands WM-Kader.

+++ Liverpool bringt sich bei RB-Star in Stellung +++

Der FC Liverpool treibt seine Bemühungen um Yan Diomande von RB Leipzig offenbar weiter voran.

Wie The Athletic berichtet, haben sich die Reds in Bezug auf den 19-Jährigen in „eine starke Position“ gebracht. Konkrete Gespräche zwischen Liverpool und Leipzig sollen demnach aufgenommen werden, sobald ein Deal plausibel erscheint.

Generell habe sich Diomande zu „einem der wichtigsten Transferziele“ des Premier-League-Klubs entwickelt, heißt es weiter. Klar sei aber auch: Die Sachsen würden den jungen Flügelspieler wohl erst bei einem Angebot jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke ziehen lassen.

Neben den Reds soll auch Paris Saint-Germain im Rennen um Diomande sein. Die Franzosen müssten für einen Transfer wohl allerdings zunächst Spieler abgeben.

Bei Liverpool hingegen ist durch den Abschied von Mohamed Salah konkreter Bedarf auf den Außenbahnen vorhanden. Diomande, der in dieser Saison starke 13 Tore und zehn Vorlagen in 36 Pflichtspielen beisteuerte, könnte hier Abhilfe schaffen.

+++ Bayern beschäftigt sich mit Eichhorn +++

Der FC Bayern zieht eine Verpflichtung von Hertha-Juwel Kennet Eichhorn in Erwägung.

„Wenn man Kenny Eichhorn sieht, würden wir unsere Arbeit nicht richtig machen, wenn wir ihn nicht in Betracht ziehen würden“, sagte Sportvorstand Max Eberl am Freitag beim „Bild Sport 100“-Event in Berlin.

„Jetzt müssen wir sehen, ob er zu uns passt und welche Vorstellungen er und sein Management haben. Ob es tatsächlich dazu kommt, ist eine ganz andere Frage“, fuhr Eberl fort. Eichhorns Marktwert wird von transfermarkt.de auf 20 Millionen Euro beziffert.

Der Mittelfeldspieler wird heiß umworben. Auch der BVB, der VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und RB Leipzig sollen an dem Toptalent interessiert sein. Mit Manchester City, dem FC Arsenal und Manchester United gibt es angeblich bereits erste Interessenten aus der Premier League.

Der erst 16 Jahre alte Eichhorn debütierte in dieser Saison für die Hertha in der 2. Bundesliga, machte in 19 Pflichtspielen – eine Sprunggelenksverletzung hatte ihn drei Monate lang außer Gefecht gesetzt – aber bereits gewaltig auf sich aufmerksam.

+++ Bayern-Interesse an einem England-Star? +++

Der FC Bayern München erwägt offenbar einen überraschenden Schritt auf dem Transfermarkt.

Wie die englische Daily Mail Sport berichtet, beschäftigt sich der deutsche Rekordmeister mit einer Verpflichtung von John Stones. Der 87-malige englische Nationalspieler wird Manchester City nach zehn Jahren im Sommer ablösefrei verlassen, weshalb der Verteidiger interessant für den FC Bayern sein dürfte. Die Boulevardzeitung schreibt von einem möglichen „Schock-Transfer“.

In München würde Stones auf seinen ehemaligen Teamkollegen Vincent Kompany und auf seinen Nationalmannschaftskapitän Harry Kane treffen.

Stones gewann mit den Citizens sechsmal die Premier League, zweimal den FA Cup und im Jahr 2023 die Champions League. In der laufenden Saison wurde der 31-Jährige immer wieder von Verletzungen ausgebremst, lediglich zwölf Partien bestritt er wettbewerbsübergreifend von Beginn an.

Stones war im Sommer 2016 für 55,6 Millionen Euro von Everton nach Manchester gewechselt und lief seitdem 294-mal für den Klub auf.

+++ BVB-Star weckt Interesse in England +++

Julian Ryerson hat sich bei Borussia Dortmund mit starken Leistungen und 15 Vorlagen in der vergangenen Bundesliga-Saison nachhaltig ins Rampenlicht gespielt. Kein Wunder also, dass sein Name nun auch international für Aufsehen sorgt. Vor allem von der britischen Insel scheint das Interesse an ihm zu wachsen.

Wie sowohl Sky als auch der kicker berichten, soll unter anderem Manchester United an dem 28-Jährigen interessiert sein. Denn die Red Devils müssen möglicherweise in der Defensive nachrüsten, sollte der ehemalige Bayern-Verteidiger Noussair Mazraoui den Verein verlassen. 

Und klar ist: Die BVB-Verantwortlichen schätzen die Qualitäten des Norwegers zwar, ein Verkauf ist für sie aber keineswegs ausgeschlossen – im Gegenteil. Gerade wegen seiner überzeugenden Leistungen könnte Ryerson, der noch bis 2028 unter Vertrag steht, für die Dortmunder zu einem wichtigen Faktor auf dem Transfermarkt werden.

Die Schwarz-Gelben planen Veränderungen im Kader und benötigen dafür finanzielle Spielräume. Einnahmen aus Transfers sind dabei ein entscheidender Faktor. Ryerson könnte unter Umständen eine lukrative Option werden.

Zumal der norwegische Rechtsverteidiger als Fan der englischen Premier League gilt.

+++ Matthäus bringt Gvardiol bei Bayern ins Gespräch +++

Weiß da Lothar Matthäus etwa mehr? Vor dem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und dem 1. FC Köln hat der Weltmeister von 1990 über den bevorstehenden Transfersommer der Münchner gesprochen – und einen Star von Manchester City ins Spiel gebracht.

Konkret sprach Matthäus über den kroatischen Nationalspieler Josko Gvardiol. „Ich habe da einen Spieler im Auge. Ich weiß und ich habe gehört, dass da auch schon ein bisschen vorgefühlt wird“, verriet er in seiner Funktion als TV-Experte bei Sky.

Gvardiol steht bei den Citizens noch bis 2028 unter Vertrag. Im Sommer 2023 war der Verteidiger für 90 Millionen Euro aus Leipzig nach England gewechselt. Kurz nach Beginn dieses Jahres hatte sich Gvardiol einen Schienbeinbruch zugezogen und fällt seitdem verletzt aus.

Lothar Matthäus schätzt am Kroaten vor allem seine Flexibilität in der Defensive. „Er spielt links hinten, kann aber auch im Zentrum spielen“, erläuterte der TV-Experte.

Vor wenigen Tagen hatte das britische Portal TEAMtalk darüber berichtet, dass Bayern bereits Kontakt zur Spielerseite aufgenommen habe.

+++ Mega-Offerte? PSG mischt wohl bei Álvarez mit +++

Die Zukunft von Atlético-Stürmer Julián Álvarez könnte eines der heißesten Themen des Transfersommers werden. Eigentlich hat der 26-Jährige in Madrid einen gültigen Vertrag bis 2030, das Interesse an dem Angreifer ist bei den europäischen Topklubs aber groß.

Zuletzt galten bereits der FC Barcelona und der FC Arsenal als Interessenten, inzwischen ist offenbar ein weiterer Klub im Rennen – und der ist durchaus namhaft.

Jüngst berichteten unter anderem ESPN und die spanische As, Paris Saint-Germain steige in das Rennen um Álvarez ein. „Eine historische Operation ist im Gange“, titelte die in Madrid ansässige Zeitung.

Demnach steht PSG bereits mit Atlético in Kontakt, um über einen Transfer zu verhandeln. Der Pariser Cheftrainer Luis Enrique soll den Argentinier um jeden Preis wollen, zudem sei das Verhältnis zwischen den Klubbossen sehr gut.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist selbstverständlich auch das Thema Geld. Der Klub von Trainer Diego Simeone machte bereits klar, dass man Álvarez nicht für weniger als 100 Millionen Euro abgeben würde, erst ab einer dreistelligen Summe wäre der Klub wohl gesprächsbereit.

Dem Bericht nach könnte die Summe sogar bei 140 bis 150 Millionen Euro liegen. Somit würde sich der Transfer in der Region rund um Ousmane Dembélé einreihen, der 2017 für knapp 150 Millionen Euro vom BVB zu Barcelona wechselte. Nur Neymar war bei seinem Transfer zu PSG 2017 noch teurer.

Übrigens: Die Berater des Offensivspielers sprechen bereits seit Wochen mit verschiedenen Klubs, um die Möglichkeiten abzuwägen.

+++ Juve-Star bald bei Real? +++

Nachdem Real Madrid zum zweiten Mal hintereinander eine titellose Saison zu verzeichnen hat, liegt es auf der Hand, dass der Kader verstärkt werden soll. Nach Berichten der Tuttosport will Real-Präsident Florentino Pérez Kenan Yildiz nach Madrid lotsen. Der dribbelstarke Offensivakteur von Juventus Turin könnte im Tausch mit Brahim Diaz zu den Königlichen kommen.

Das würde eine gewaltige Ablösesumme des türkischen Flügelspielers, der in Madrid auf seinen Nationalmannschaftskollegen Arda Güler treffen würde, zumindest etwas senken. Der Marktwert des Youngsters wird auf 75 Millionen Euro geschätzt. Mit Brahim Diaz (rund 35 Millionen Euro) könnte ein Teil der Ablöse kompensiert werden.

Dennoch dürften die Verhandlungen mit den Verantwortlichen der Alten Dame schwierig werden. Yildiz‘ Arbeitspapier läuft schließlich noch bis 2030. Zudem soll sich der spielfreudige Linksaußen sehr wohl in Turin fühlen.

+++ BVB-Star will wohl weg +++

Serhou Guirassy möchte Borussia Dortmund im Sommer wohl verlassen. Das geht aus einem Bericht von Sky hervor. Demnach sei der Stürmer unzufrieden mit dem Spielsystem unter Trainer Niko Kovac, mit dem er dennoch ein gutes Verhältnis pflege.

Der 30-Jährige soll nun eine neue Herausforderung anstreben. Eine Ausstiegsklausel unterhalb von 50 Millionen Euro in seinem Vertrag gelte demnach für die sieben Top-Vereine Real Madrid, FC Barcelona, Manchester City, FC Liverpool, FC Chelsea, Manchester United und FC Arsenal.

Interessiert sein soll aktuell allerdings keiner der genannten Klubs, sondern die AC Milan, Fenerbahce und Tottenham Hotspur, die allesamt frei verhandeln müssten. Beim BVB habe sich allerdings noch kein Interessent gemeldet.

Die BVB-Verantwortlichen würden den 30-Jährigen allerdings gerne halten und möchten ihn noch von einem Verbleib überzeugen. Bei den Schwarz-Gelben steht der guineische Nationalspieler noch bis 2028 unter Vertrag.