Markus Krösche, Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt, ist nach dem 3:3 zum Bundesliga-Auftakt gegen Union Berlin Fragen nach seiner Zukunft ausgewichen und hat damit Raum für Spekulationen gelassen.
Brisante Vorgänge um Markus Krösche - Ära bei Eintracht Frankfurt vor dem Ende
Krösches Abschied rückt näher
„Wir sprechen über Fußball“, sagte der 45-Jährige den anwesenden Journalisten: „Lasst es uns beim Fußball belassen.“ Ein TV-Interview beim Sender Sky sagte Krösche kurzfristig ab.
Ära Krösche bei Eintracht Frankfurt vor dem Ende
Nach SPORT1-Informationen gilt eine vorzeitige Trennung (Vertrag bis 2028) als immer wahrscheinlicher. Gut möglich, dass Krösche die Eintracht sogar schon im September 2026 nach Ende des Transferfensters verlässt.
Der Manager verfügt außerdem über eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag: Für circa drei bis vier Millionen Euro könnten ausgewählte Vereine zuschlagen. Darunter der FC Bayern, Borussia Dortmund und einige Top-Klubs aus der Premier League.
Schwieriges Verhältnis zu Adi Hütter
Hinzu kommt: Krösche wird ein schwieriges Verhältnis zu Trainer Adi Hütter nachgesagt. Während Krösche am Samstag den Fragen auswich, bezog der österreichische Coach selbst Stellung.
„Irgendwelche Kommentare oder sonst irgendwas stehen mir nicht zu. Ich komme aus einem Bundesliga-Spiel, ich habe ganz andere Gedanken im Kopf. Ich habe ein sehr ordentliches Verhältnis zu Markus. Ich hoffe, Sie verstehen, dass ich mehr dazu nicht sagen möchte“, sagte Hütter bei Sky.
Hamann: „Glaube, dass die Wege sich trennen werden“
Experte Dietmar Hamann geht davon aus, dass Krösche die Eintracht schon bald verlässt. „Je mehr ich höre und je mehr ich sehe, umso mehr glaube ich, dass die Wege sich trennen werden“, sagte Hamann am Samstag.
Auch Lothar Matthäus wurde deutlich: „Es knirscht schon seit Wochen und Monaten sehr schwer. Ich glaube, die Harmonie, die Frankfurt über Jahre zwischen den ganzen Verantwortlichen gehabt hat, ist ein bisschen beschädigt. Man muss mit allem rechnen.“
Nur einen Tag nach dem Deadline-Day tagen die Eintracht Bosse um den Vorsitzenden Mathias Beck. Das Verhältnis des Sportvorstandes zum Kontrollgremium und seinen Vorstandskollegen ist inzwischen belastet, die Stimmung angespannt.