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Fall Musiala: Interessanter Blickwinkel im Doppelpass

Musiala? „Ich finde es faszinierend“

Die Vorfälle um Jamal Musiala bewegen die Fußballwelt. Im SPORT1 Doppelpass wird ein interessanter Vergleich zu Alexander Zverev gezogen.
Jamal Musiala hatte nach seinen Zusammenbrüchen öffentlich gemacht, dass es sich bei seiner Erkrankung um Absencen handele, die auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind. Im Supercup fehlte er dem FC Bayern. SPORT1-Experte Stefan Effenberg teilt im Doppelpass seine Gedanken.
Die Vorfälle um Jamal Musiala bewegen die Fußballwelt. Im SPORT1 Doppelpass wird ein interessanter Vergleich zu Alexander Zverev gezogen.

Diese Frage treibt nicht nur den FC Bayern um: Wie geht es weiter mit Jamal Musiala? Seit dessen wiederholtem Kollaps weiß die ganze Fußball-Welt, dass der deutsche Nationalspieler gesundheitliche Probleme hat.

„Das Leben als Fußballer ist immer wieder geprägt von Rückschlägen und die richtig Guten haben es immer wieder geschafft, zurückzukommen und darüber wegzugehen“, erklärte der langjährige Trainer Ralph Hasenhüttl im SPORT1 Doppelpass.

Hasenhüttl zog in der Debatte um den 23-Jährigen einen interessanten Vergleich zwischen Musiala und dem deutschen Tennisstar Alexander Zverev: „Ich finde es faszinierend, wenn Spieler oder generell Sportler trotz Erkrankungen Höchstleistungen bringen. Beispielsweise auch Alexander Zverev ist mit der Diabetes-Erkrankung die Nummer drei der Welt.“

Hasenhüttl: Musiala bei Bayern in bestmöglichen Händen

Musiala hatte jüngst in einem Statement öffentlich gemacht, dass bei ihm eine „neurologische Dysfunktion“ festgestellt worden sei, die „temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen“ verursache.

Weil er in der Vorbereitung auf die Saison in zwei aufeinanderfolgenden Testspielen zusammenbrach, wurde er für das erste Pflichtspiel, den Supercup gegen Borussia Dortmund, aus dem Kader genommen. Wann er wieder auflaufen wird, ist derzeit noch offen.

„Als Trainer hast du die Aufgabe, den Spieler größtmöglich zu schützen und ihn über Kurzeinsätze wieder heranzuführen“, befand Hasenhüttl. Er ist sich aber sicher: „Musiala könnte in keinen besseren Händen sein als beim FC Bayern.“

Hasenhüttl war in der Bundesliga unter anderem als Trainer von RB Leipzig tätig. Nach knapp vier Jahren beim FC Southampton arbeitete er auch beim VfL Wolfsburg. Seit Mai 2025 ist der 59-jährige Österreicher ohne Verein.