Karl spricht über seine Leidenszeit

Tränen und Rede vor dem Team - so lief Karls Abschied
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Tränen und Rede vor dem Team - so lief Karls Abschied

Lennart Karl blickt auf seine bittere Verletzung zurück und verrät, wie fit er nach der Zwangspause ist. Der Jungstar des FC Bayern hofft auf einen Anruf durch Jürgen Klopp.

Lennart Karl hat über seine bittere Zwangspause gesprochen und ein Update zu seinem aktuellen Fitnesslevel gegeben. Der 18 Jahre alte Offensivspieler des FC Bayern hatte sich in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft verletzt und das Turnier mit der deutschen Nationalmannschaft verpasst.

Beim Bundesligaauftakt der Münchner (5:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart) wurde Karl gefragt, ob die Zeit abseits des Platzes eine eher körperliche oder psychische Belastung dargestellt habe. „Am Anfang eher der Kopf, danach eher das Körperliche“, erklärte der Youngster, der gegen den VfB seine ersten Minuten der Saison absolvierte.

Lennart Karl spricht über seinen Ausfall und die Rückkehr ins deutsche Nationalteam
Lennart Karl spricht über seinen Ausfall und die Rückkehr ins deutsche NationalteamLennart Karl spricht über seinen Ausfall und die Rückkehr ins deutsche Nationalteam© IMAGO/Sven Simon

Karl sprach auch über das enttäuschende WM-Abschneiden der DFB-Elf: „Ich habe die Jungs auf jeden Fall unterstützt. Dann war es natürlich bitter, dass sie rausgeflogen sind. Aber es ist trotzdem eine sehr, sehr starke Mannschaft.“

Karl hofft auf DFB-Rückkehr unter Klopp

Bei vollem Leistungsumfang sieht er sich nach seiner Rückkehr noch nicht: „Auf jeden Fall noch nicht ganz bei 100 Prozent. Aber ich komme schon fast an die 90 Prozent heran, denke ich.“

Trotz der langen Pause rechnet sich Karl Chancen auf eine schnelle Rückkehr ins DFB-Team aus, das mittlerweile von Jürgen Klopp verantwortet wird. Dieser wird seinen ersten Kader für vier Spiele in der Nations League am 17. September bekannt geben.

„Ich hoffe, dass ich dabei bin. Ich arbeite sehr hart daran, wieder komplett fit zu werden“, beteuerte Karl: „Dann sehen wir, was der Bundestrainer macht.“