Mit Konstantinos Karetsas hat Borussia Dortmund ein wahres Juwel verpflichten können. Der 18-Jährige wechselte am Montag offiziell von KRC Genk zum BVB und unterschrieb einen Vertrag bis 2031. In Belgien wurde der Grieche unter anderem von dem deutschen Coach Thorsten Fink trainiert.
Neuer BVB-Grieche "ist sicherlich kein Ronaldo"
Karetsas? „Sicherlich kein Ronaldo“
„Wenn er gute Laune hat oder den Rückhalt vom Trainer spürt, kann er sein Spiel genießen – und wenn man ihm die Freiheiten lässt, kann er ein Riesen-Fußballer werden“, erklärte Fink im Gespräch mit Sky.
Karetsas „ist sicherlich kein Ronaldo“
Er fügte hinzu: „Natürlich muss man immer schauen, ob man in dem Alter das Ganze, was drumherum alles abläuft, auch verträgt. Man muss immer wieder auf dem Boden bleiben, das ist auch klar.“
Fink beschrieb Karetsas auf dem Platz als einen klassischen Zehner, der selbst gefährlich werden könne, aber auch Spielwitz an den Tag lege. „Er ist sicherlich kein Ronaldo“, sagte der Deutsche lachend.
Finks Appell an den BVB
Er ist zugleich gespannt darauf, wie Karetsas und der BVB zusammenpassen, denn die Borussia sei seiner Meinung nach ein Arbeiterverein, aber der 18-Jährige „mehr so ein Zauberer“.
Fink appellierte, dass das griechische Talent in Ruhe wachsen müsse und die Dortmunder den Druck auf ihn nicht zu hoch werden lassen dürften. „Man muss die Spieler behutsam aufbauen und nicht zu sehr hypen. Das wäre ein Fehler“, betonte der aktuelle Trainer von Samsunspor.
Daran muss das neue BVB-Juwel noch arbeiten
Außerhalb des Feldes ist Karetsas seiner Meinung nach recht ruhig und bescheiden. Der 18-Jährige sei niemand, der ein Sprachrohr verkörpere oder ein großartiger Spaßmacher ist. Aus diesem Grund mahnte Fink: „Es hat sich einiges getan um ihn. Man muss nur ganz einfach aufpassen, dass man niemanden verheizt in dem Alter. Es gab viele junge Spieler, die in dem Alter schon gehypt wurden und am Ende nie ihr Potenzial abrufen konnten.“
Der deutsche Trainer geht davon aus, dass Dortmund mit seinem neuen Juwel vor allem im körperlichen Bereich arbeiten werde, denn „die Zweikampfstärke muss er sich noch erarbeiten“.