Für Fans einer spannenden Bundesliga und insbesondere für Anhänger des VfB Stuttgart dürfte der lang ersehnte Auftakt zwischen dem FC Bayern und den Schwaben eher Ernüchterung denn Euphorie geweckt haben. Mit 5:1 schoss der Rekordmeister den Herausforderer aus dem Stadion und untermauerte damit ein weiteres Mal das Kräfteverhältnis im deutschen Fußball. Auch Experte Nils Petersen prophezeit der Liga in Zukunft wenig Spannung.
"Da fahren 17 Bundesligisten hin und planen nichts ein"
Petersen schreibt FCB-Konkurrenz ab
„Es gab schon Jahre, da ist man als Gegner paar Mal noch um die Allianz Arena gefahren, bis du dann endlich da warst – mit der Hoffnung, vielleicht geht heute was“, erinnerte sich der Ex-Stürmer zunächst bei DAZN. Heute sehe das allerdings anders aus: „Ich glaube, mittlerweile fahren wirklich 17 Bundesligisten hin und sagen: Puh, kannst du nichts einplanen.“
Nils Petersen sieht keine Konkurrenz für den FC Bayern
Der einst selbst bei Bayern, Freiburg und Bremen aktive Petersen ist dabei selbst der Überzeugung, dass für die nationale Konkurrenz der Bayern auch in dieser Saison nicht viel zu holen ist: „Sie sind zu seriös, zu hungrig, muss man auch sagen. Und dann ist diese individuelle Qualität in allen Mannschaftsteilen einfach brutal.“
Das zeigte der amtierende Meister auch im Auftaktspiel ein weiteres Mal. Zwar mussten die Bayern in der 52. Minute durch Josha Vagnoman den zwischenzeitlichen Ausgleich schlucken, drehten die Partie aber innerhalb von fünf Minuten wieder auf 3:1.