Start nach Maß für den FC Bayern: Der deutsche Rekordmeister hat sich am Freitagabend im eigenen Stadion vor den Augen von Bundestrainer Jürgen Klopp zum Bundesliga-Auftakt mit 5:1 (1:0) gegen den VfB Stuttgart durchgesetzt.
Bayern-Spektakel mit kurioser Note
Bayern-Spektakel mit kurioser Note
Dayot Upamecano erzielte nach einer Ecke von Joshua Kimmich den ersten Treffer der neuen Bundesliga-Saison (21.). Josha Vagnoman traf für den VfB zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (52.). Durch Michael Olise gingen die Bayern erneut in Front, wieder war Kimmich der Vorlagengeber (55.).
FC Bayern: Premiere für Saibari – Karl feiert Comeback
Nur fünf Minuten nach seinem Treffer unterlief Vagnoman ein Eigentor, was das 3:1 für die Bayern bedeutete. Nach einer Hereingabe von Alphonso Davies rutschte der VfB-Verteidiger unglücklich weg und traf ins eigene Tor (57.). Kurz darauf wurde ein zweites Tor von Olise wieder zurückgenommen, weil eine knappe Abseitsposition vorlag (63.).
Aleksandar Pavlovic traf nach starker Vorlage von Neuzugang Ismael Saibari zum 4:1 (82.). Den Schlusspunkt setzte der Kolumbianer Luis Díaz – ebenfalls nach überzeugender Vorarbeit von Saibari (90.+2). Es waren die ersten beiden Pflichtspiel-Scorerpunkte für den Marokkaner im Trikot der Münchner.
In der Schlussphase feierte dann auch Lennart Karl sein umjubeltes Comeback. Er wurde für Harry Kane eingewechselt (84.). Karl hatte die WM wegen eines Muskelbündelrisses im linken vorderen Oberschenkel verpasst.
Kurioser Abend für Vagnoman
Vagnoman wurde am Freitag zum erst zweiten Spieler, der in einem Bundesliga-Gastspiel in der Allianz Arena für beide Teams traf und verlieh der Bayern-Gala damit eine kuriose Note. Zuletzt war das Frankfurts Martin Hinteregger im Jahr 2020 „gelungen“.
Kane sorgte derweil – insbesondere in der Anfangsphase – für Staunen. Der Engländer spielte quasi als „Quarterback“ ganz tief in der eigenen Hälfte und kurbelte von dort das Spiel an. Teilweise bewegte er sich sogar auf der Position des Linksverteidigers. Ein eigenes Tor war Kane jedoch nicht vergönnt.