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RB-Boss Mintzlaff bei Diomande-Deal machtlos

RB-Boss bei Diomande-Deal machtlos

Oliver Mintzlaff spricht über den Transfer von Yan Diomande. Der RB-Boss hätte den Dribbelkünstler gerne behalten, kann die Entscheidung der Geschäftsführung aber nachvollziehen.
Mit dem Verkauf von Yan Diomande an Real Madrid klingelten bei RB Leipzig die Kassen. Dabei verrät der Aufsichtsratsvorsitzende ein interessantes Detail zu dem Deal.
Oliver Mintzlaff spricht über den Transfer von Yan Diomande. Der RB-Boss hätte den Dribbelkünstler gerne behalten, kann die Entscheidung der Geschäftsführung aber nachvollziehen.

Oliver Mintzlaff, Aufsichtsratsvorsitzender bei RB Leipzig, hätte Yan Diomande gerne behalten. Doch dem 51-Jährigen waren schlichtweg die Hände gebunden.

„Da sehen Sie, dass ich als Aufsichtsrat tatsächlich nichts entscheiden kann in Leipzig. Ich habe ja gesagt, ich würde ihn nicht hergeben“, sagte Mintzlaff am Rande der Sport Bild Awards 2026.

Im April hatte der Aufsichtsratschef einen Verkauf von Diomande kategorisch ausgeschlossen, „egal welcher Preis dort aufgerufen wird“. Trotz seines Machtworts kam es letztlich aber ganz anders.

Diomande bringt RB Leipzig bis zu 140 Millionen Euro ein

Diomande wurde zum teuersten Abgang in der Leipziger Klubgeschichte: Real zahlte eine garantierte Ablöse von 125 Millionen Euro, das Gesamtpaket könnte durch etwaige Bonuszahlungen sogar auf bis zu 140 Millionen Euro anwachsen.

„Ich kann auch verstehen, dass die Geschäftsführung dann auch bei Real Madrid und bei dem Angebot die Entscheidung so getroffen hat. Per se finde ich schon, dass RB Leipzig ein Klub ist, wo auch ein junger Spieler, ein hochtalentierter Spieler, nicht nach einem Jahr schon wieder wechseln sollte“, fuhr Mintzlaff fort: „Da müssen wir schon klare Prinzipien haben.“

Bei Diomande könne Mintzlaff allerdings verstehen, dass die Geschäftsführung einen Verkauf durchgewunken habe, auch wenn man den 19-Jährigen gerne behalten hätte: „Wir hätten ihn auch sicherlich dringend notwendig gehabt für die aktuelle Saison. Aber das war dann schon eine Entscheidung, die meiner Meinung nach auch nachvollziehbar ist“, schloss Mintzlaff.