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Eintracht Frankfurt: Besondere Liebeserklärung nach Degradierung

Liebeserklärung nach Degradierung

Kaua Santos muss Noah Atubolu den Vortritt im Tor von Eintracht Frankfurt lassen. Der Brasilianer ist dennoch überzeugt, dass er am richtigen Ort ist und richtet eine emotionale Botschaft an die Fans.
Eintracht-Trainer Adi Hütter bewertet nach dem nun weitestgehend geschlossenen Transferfenster, wie der Transfersommer aus Frankfurter Sicht gelaufen ist.
Kaua Santos muss Noah Atubolu den Vortritt im Tor von Eintracht Frankfurt lassen. Der Brasilianer ist dennoch überzeugt, dass er am richtigen Ort ist und richtet eine emotionale Botschaft an die Fans.

Hinter Kaua Santos liegen keine einfachen Wochen: Der Torhüter war bei Eintracht Frankfurt eigentlich als Nummer eins eingeplant, verlor seinen Stammplatz jüngst jedoch an Neuzugang Noah Atubolu. Weglaufen stellt für den 23-jährigen Brasilianer dennoch keine Option dar, wie er nun in einem emotionalen Statement klar machte.

„Liebe Fans, nach all den Berichterstattungen der letzten Wochen möchte ich mich heute direkt an euch wenden. Es gibt Zeiten im Profifußball, in denen man feiert, und es gibt Zeiten im Profifußball, in denen man dazulernt“, schrieb Santos bei Instagram.

Und weiter: „Der einfache Weg im Fußball ist Weglaufen, sich einen anderen Verein zu suchen – aber ich liebe euch, ich liebe den Verein und ich bin überzeugt, dass Frankfurt zum aktuellen Zeitpunkt der richtige Ort für mich ist. Der richtige Ort, um sich zu entwickeln, zu lernen, ein guter Teamplayer zu sein und mit dem Verein gemeinsam zu wachsen.“ 

Eintracht Frankfurt: Atubolu verdrängt Santos

Anders als Torhüter Michael Zetterer, der zuletzt zu Leeds United wechselte, wird Santos der Eintracht demnach erhalten bleiben. Auch die Frankfurter teilten die Liebeserklärung des Brasilianers am Samstag über ihren offiziellen Instagram-Account.

An Santos, der sich nach einer schweren Knieverletzung in der vergangenen Saison zurückgekämpft hatte, waren spätestens nach dem 0:7 im Vorbereitungsspiel gegen Brentford Zweifel aufgekommen. Die Hessen reagierten und verpflichteten Noah Atubolu vom SC Freiburg, der am ersten Bundesliga-Spieltag gegen Union Berlin (3:3) direkt sein Debüt feierte. 

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Trainer Adi Hütter äußerte sich am Freitag positiv über Santos: „Er muss sich jetzt einfach erst mal mit dieser Rolle begnügen. Das wird er auch tun. Ich nehme ihn sehr, sehr, sehr positiv wahr.“

Dazu passen Santos‘ Worte aus seinem Instagram-Statement. „Mit euch im Rücken, mit der Wucht des Vereins, haben wir morgen unser erstes Heimspiel! Ich kann es kaum erwarten, morgen bei euch im Waldstadion zu sein!“, schrieb der Keeper vor dem ersten Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den FC Augsburg.