Effenberg reagiert auf brisante Hoeneß-Aussagen zu Musiala

"Der arme Karl": Dopa reagiert auf Hoeneß-Aussagen
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"Der arme Karl": Dopa reagiert auf Hoeneß-Aussagen

Uli Hoeneß überrascht mit brisanten Worten zum Offensivstar. Stefan Effenberg schlägt im Doppelpass in eine ähnliche Kerbe und zieht den Vergleich zu einem anderen Star-Spieler.

Stefan Effenberg hat Bedenken über die aktuelle Vertragssituation von Jamal Musiala beim FC Bayern München geäußert.

„Zum einen (gibt es) die Krankheit, zum anderen auch seine Verletzungshistorie. Da denken sie vielleicht darüber nach, ob das zu viel war für das, was sie gerade bekommen, beziehungsweise für das Dilemma, in dem sie gerade sind“, sagte Effenberg im SPORT1 Doppelpass.

Stefan Effenberg hat Bedenken bei Musiala
Stefan Effenberg hat Bedenken bei MusialaStefan Effenberg hat Bedenken bei Musiala© IMAGO/Michael Weber

Damit reagierte der ehemalige Bayern-Kapitän auf brisante Aussagen, die Uli Hoeneß am Sonntag im Bayerischen Rundfunk getroffen hatte. Die Münchner befänden sich mit Musiala aktuell „in einem Dilemma“, hatte Hoeneß gesagt.

Effenberg: Bayern hat „Bauchschmerzen“ bei Musiala

Dabei stellte Hoeneß sogar Musialas Fähigkeiten infrage: „Er hat eine Krankheit, die nicht ohne Weiteres heilbar ist, die aber durch Medikamente einigermaßen beherrschbar ist. Aber ob er jemals wieder die Leistungsfähigkeit hat, die er mal hatte …“

Hoeneß nahm direkt Bezug auf Musialas Vertrag, den der deutsche Rekordmeister erst im vergangenen Jahr bis 2030 verlängert hatte. „Das, was er jetzt leisten kann, ist ja nicht mehr das, was im Vertrag steht“, sagte der Bayern-Patron.

Auch Effenberg fand nun ganz ähnliche Worte. Dabei stellte er die kostspielige Verlängerung, die Musiala im Frühjahr 2025 erhalten hatte, der eines anderen Starspielers gegenüber: „Der Vertrag mit Harry Kane, das unterschreibt jeder, dass das richtig und nachvollziehbar ist. Ich glaube, dass die Bayern-Verantwortlichen eher Bauchschmerzen mit der Vertragsverlängerung bei Jamal Musiala haben. Da kann niemand was dafür, weder der Spieler noch der Verein.“

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Unter der Woche hatte Kane sein Arbeitspapier an der Säbener Straße bis 2029 verlängert.

Nach Vertragsverlängerung: Musiala verpasste 60 Spiele

Im August hatte Musiala in einem Statement geschrieben, dass bei ihm „temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt“ wurden. Diese seien „auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen“.

In den vergangenen Wochen fehlte Musiala den Münchnern mit einem Muskelfaserriss, er soll nach der Länderspielpause wieder auf dem Platz stehen. Im Vorjahr hatte der 23-Jährige die halbe Saison verpasst, nachdem er sich bei der Klub-WM das Wadenbein gebrochen hatte. Seit seiner Vertragsverlängerung im Februar 2025 verpasste er somit schon bereits 60 Spiele verletzungsbedingt.

„Du hast Musiala zu Recht einen großen Vertrag gegeben und dann kommt diese Krankheit. Jeder möchte, dass er gesund wird, aber du hast trotzdem die Verantwortung als Verein“, befand auch Steffen Freund. Die 20 Millionen Euro, die Musiala pro Jahr beim FCB verdienen soll, seien schon „eine große Summe“.

Auch in der Kaderplanung müsse man schauen, „wie es weitergeht“, kommentierte Freund. Im Sommer war mit Ismael Saibari ein Spieler nach München gewechselt, der Musiala auf seiner angestammten Position vertreten kann. Doch auch dieser fällt nun mit einem Syndesmoseriss mehrere Monate aus.

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