Rummenigge: "Zu viel Euphorie"

Rummenigge: "Zu viel Euphorie"

Der FC Bayern könnte im Viertelfinale der Champions League auf den FC Barcelona treffen. Die Verantwortlichen bremsen aber. Die Stimmen zur Auslosung.
Bei der Auslosung der Champions-League-Partien hat es den FC Bayern hart getroffen. Auch RB Leipzig bekam einen Kracher zugelost.
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. SID
von SID
am 10. Juli

Zwei deutsch-spanische Duelle könnten beim Final-Turnier der Champions League auf dem Programm stehen.

Sollte der FC Bayern nach dem 3:0-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Chelsea den Einzug in die Runde der besten Acht perfekt machen, könnte der Gegner FC Barcelona heißen. Obwohl am Freitag bereits der Weg bis ins Finale ausgelost wurde, warnen die Bayern-Verantwortlichen vor verfrühter Euphorie.

RB Leipzig hatte sich vor der Corona-Pause bereits für das Viertelfinale qualifiziert und fordert dort nun Atlético Madrid. Die Stimmen zur Auslosung:

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender Bayern München): "Jetzt gilt es erst einmal für die Mannschaft, sich zu regenerieren, sich mit großer Konzentration auf das Achtelfinal-Rückspiel in der Allianz Arena gegen Chelsea vorzubereiten und weiterzukommen. Wir sollten wie 2013 Schritt für Schritt gehen, und zwar unaufgeregt. Denn mir ist nach dem Double-Gewinn in der Öffentlichkeit schon wieder zu viel Euphorie im Spiel. Jetzt liegt der Fokus auf Chelsea, dann sehen wir weiter."

Herbert Hainer (Präsident Bayern München): "Wir gehen unseren Weg Schritt für Schritt, und die nächste Aufgabe lautet nun erst einmal Chelsea. Diesem Duell gilt unsere absolute Konzentration."

Hasan Salihamidzic (Sportdirektor Bayern München): "Für uns geht es jetzt ausschließlich um den FC Chelsea. Auf dieses Spiel müssen wir uns vorbereiten, selbstbewusst natürlich, aber wir werden Chelsea sicher nicht unterschätzen."

Müller: "Noch sind wir nicht in Lissabon"

Thomas Müller (Bayern München): "Wir spielen erst einmal gegen Chelsea, daher möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nichts über einen möglichen Gegner im Viertelfinale oder Halbfinale sagen. Auch aus Respekt gegenüber Chelsea. Noch sind wir nicht in Lissabon, noch treffen wir nicht auf Neapel oder Barcelona. Das Kommentieren ungelegter Eier überlasse ich daher lieber anderen."

Die Viertelfinalpartien, sowie der Weg ins Finale stehen nach der Auslosung in Nyon fest. Matthias Becker sieht sogar für einen kleinen Verein die Chance auf den Titel.
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Manuel Neuer (Kapitän Bayern München): "Die Frage nach einer Beurteilung möglicher nächster Gegner in der Champions League stellt sich für mich aktuell gar nicht, da wir erst einmal das Rückspiel gegen Chelsea im Achtelfinale spielen müssen." Andreas Jung (Vorstand Marketing Bayern München bei Sky): "Wir haben immer noch ein zweites schweres Spiel gegen den FC Chelsea. Die sind sehr gut aus der Corona-Pause gekommen, haben zum Beispiel auch Manchester City geschlagen. Was danach kommen würde, wären auch zwei schwere Spiele. Der FC Barcelona und SSC Neapel sind zwei gute Mannschaften. Es gibt in Europa unter den Top-Klubs kein leichtes Spiel mehr. Wir müssen von Spiel zu Spiel gehen."

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Giovane Elber (Markenbotschafter Bayern München): "In der Champions League gibt es keinen einfachen Gegner. Wir haben jetzt Chelsea vor uns, da müssen wir erstmal weiterkommen. Danach müssen wir gucken, wer dann kommt. Barcelona spielt zurzeit nicht so stark, wie wir vor der Saison dachten. Wir haben den Nachteil, dass wir jetzt erstmal Pause haben, und dann von null auf 100 da sein müssen."

Atlético für RB Leipzig "eine schwere Aufgabe"

Markus Krösche (Sportdirektor RB Leipzig) bei Sky: "Atlético ist sicherlich eine Mannschaft mit sehr viel Erfahrung. Es ist eine schwere Aufgabe, aber das ist im Viertelfinale der Champions League nichts Ungewöhnliches. Bei Atlético ist es speziell, weil sie über Jahre gut verteidigen. Wir werden aber versuchen, Lösungen zu finden."