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Stimmen: „Kimmich wird richtig sauer“

Stimmen: „Kimmich wird richtig sauer“

Die deutschen Vertreter in der Champions League ziehen in ihren Auswärtsspielen den Kürzeren. Die Stimmen zu den Spielen
Der BVB kassiert bei Ajax Amsterdam seine höchste Niederlage der Champions-League-Geschichte. Nach dem Spiel äußert sich Marco Rose zum Dortmunder Debakel.
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von SPORT1

Die deutschen Vertreter haben am Dienstag in der Champions League Federn lassen müssen.

SPORT1 hat die Stimmen von Amazon Prime und DAZN:

Marco Rose (Trainer Borussia Dortmund): „Wir haben gar nicht so schlecht angefangen. Wir bekommen dann das Standardgegentor. Nach dem 2:0 war unsere Körpersprache so, als würde es 4:0 stehen. Joshua Kimmich winkt nicht nur ab, der wird richtig sauer. Das ist vielleicht ein bisschen der Unterschied. Auch in München ist dann Feuer unterm Dach. Wir hatten auch zwei, drei, vier Situationen, in denen wir es möglicherweise im letzten Drittel viel, viel besser hätten ausspielen müssen. Ich habe den Jungs gerade gesagt, dass wir sehr, sehr hart arbeiten müssen, um unsere Ziele zu erreichen.“

Über den Gegner: „Ajax hat uns heute eine Menge vorgemacht. In der Summe war eine sehr bittere Niederlage, die uns aufzeigt, dass wir sehr hart arbeiten müssen.“

Über den Umstand, dass er nicht von außen eingreifen konnte: „Ich hatte schon ganz andere Spiele in jegliche Richtungen. Ich bin in die Kabine gegangen und habe nach den ersten 25 Minuten schon daran geglaubt, dass wir die zwei Tore aus dem Kopf kriegen und einfach noch einmal aktiver werden in allem, was wir tun. Mit einem 1:2 ist für uns als Borussia Dortmund noch etwas möglich. Aber über 90 Minuten haben wir einfach ein verdienten Sieger gesehen.“

Rose: „War eine Frage der Überzeugung“

Über die vermeintlich fehlenden Führungsspieler: „Unser Kapitän (Marco Reus, Anm. d. Red.) geht seit Wochen voran, seit Wochen, heute auch wieder. Die Jungs haben am Ende sogar noch probiert, dass der, der noch was im Tank hatte, vorne angelaufen ist, die anderen da hinten standen, die Räume viel zu groß wurden und wir dann gegen diese starke Mannschaft gar keine Ballgewinne mehr hatten. Ab dem zweiten Gegentor war es auch eine Frage der Überzeugung. Daran müssen wir einfach arbeiten, dass wir die als Borussia Dortmund behalten, an uns glauben. Und dann gibt es trotzdem manchmal so Abende.“

Der Fantalk analysiert das BVB-Debakel gegen Ajax Amsterdam. Mario Basler ist sich sicher, dass die Blamage für längere Zeit in den Köpfen der Spieler bleiben wird.
03:03
Basler sicher: BVB-Debakel "wird Spuren hinterlassen"

Marco Reus (Kapitän Borussia Dortmund): „Das erste Tor geht auf meine Kappe. Nichtsdestotrotz hatten wir Möglichkeiten. Wir haben das Spiel zu offen gehalten. Ajax hat sich durchgesetzt, weil sie die bessere Mannschaft waren.“

Zu den Ursachen für die Niederlage: „Wir waren nicht aggressiv, sind nicht in die Zweikämpfe. Das haben wir uns alle anders vorgestellt. Es ist nicht leicht, nach Worten zu suchen. So wie die Tore gefallen sind, und wie Ajax dann auch noch mehrere Möglichkeiten hatte, ist es zu leicht.“

Erik ten Hag (Trainer Ajax Amsterdam): „Die Mannschaft hat eine super Leistung gebracht, das hat jeder gesehen. Wir haben super Fußball gespielt. Diesen offenen Schlagabtausch haben wir gewonnen. Wir wollten gut in Ballbesitz sein. Wir müssen den Gegner laufen lassen - und das haben wir hervorragend gemacht. Aber wir haben auch gut gepresst. Deshalb haben wir auch viele Chancen herausgespielt. Wir haben mit fantastischem Fußball gewonnen.

Sammer: „Kopf funktioniert nicht, wenn Beine nicht mitmachen“

Matthias Sammer (BVB-Berater, auf Amazon Prime, in der Halbzeit): „Ajax ist voll im Saft. Wenn ich zur Basis des Fußballs zurückkehre: Eine Mannschaft kann marschieren als würde es kein Morgen geben. Borussia Dortmund will, aber kann es nicht, weil, ich glaube Akanji, der einzige ist, der in dieser Saison noch nicht angeschlagen war, alle anderen schon. Die Basis im Fußball ist, dass ich laufen kann.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Nach dem Spiel: „Heute hat eine Mannschaft gewonnen, die enthusiastisch war.“

Zu den Ursachen der Niederlage: „Der Kopf funktioniert nicht, wenn die Beine nicht mitmachen. Ich glaube, dass jeder Spieler erst einmal in die richtige Verfassung kommen muss.“

Mario Gomez (Amazon-Prime-Experte, in der Halbzeit): „Meine Wahrheit ist: Ajax überrollt den BVB komplett. Was Ajax heute liefert, ist unglaublich. Ich habe selten so eine Halbzeit gesehen, wie von Ajax gerade.“

Basti Red wettert im Fantalk gegen RB Leipzig und löst damit eine hitzige Debatte aus. Vor allem SPORT1-Moderator Hartwig Thöne schlägt sich auf die Seite der Leipziger.
03:24
Hitzige Leipzig-Debatte spaltet den Fantalk

Jesse Marsch (Trainer RB Leipzig): „Wir hatten viel Spielkontrolle, auch gegen den Ball. Wir hatten die Führung, hatten die Partie im Griff. Dann haben wir Fehler gemacht. Es ist schwer zu akzeptieren. Wenn wir solche Fehler machen, ist Mbappé bereit. Wir müssen positiv bleiben. Aber es war nicht gut genug, um hier Punkte zu holen. Wir haben mit Ruhe gespielt, wir hatten Chancen, wir waren gefährlich und haben oft den Gegner kontrolliert. Messi oder Mbappé brauchen nicht viel Raum.“

Über das 0:1 und den strittigen Elfer: „Ich habe die Szenen noch nicht gesehen. Ich denke, es war ein klares Foul vor dem 0:1. Wir haben oft gesehen gegen große Gegner, dass sie die Fouls bekommen. Ich habe das drei Jahre gesehen.“

Konrad Laimer (RB Leipzig): „Wir waren vielleicht zu naiv, zu wild. Aber wir können stolz sein, so lange mitgehalten zu haben. Es tut weh, mit leeren Händen nach Hause zu gehen. Wir nehmen das mit und hoffen, diesen Elan in Punkte umzumünzen. Fußball ist leider nicht gerecht. Wir haben einige Chanen nicht genutzt. Wir waren über 90 Minuten sehr aktiv, sehr gut. Einfach schade.“

André Silva (RB Leipzig): „Wir haben viel gearbeitet, aber es ist eine bittere Niederlage. Vor dem ersten Tor war es ein klares Foul an mir. Deswegen hat es PSG nicht verdient, hier zu gewinnen. Meine Aufgabe ist es zu arbeiten. Ich versuche der Mannschaft zu helfen, es geht nur über die harte Arbeit.“

Julian Draxler (Paris Saint-Germain): „Die Leipziger hatten viel Selbstvertrauen, haben uns große Probleme bereitet. Wir haben den Platz vorne gnadenlos ausgenutzt und deswegen verdient gewonnen.“

Über seine mögliche Verletzung: „Ich habe gleich am Anfang einen Schlag abbekommen, aber ich wollte weiterspielen. Ich habe es versucht mit einer Tablette.“

Über Lionel Messi und Kylian Mbappé: „Es macht Riesenspaß, mit solchen Fußballern zu spielen. Man kann sie unglaublich gut in der Spitze anspielen. Ich freue mich über jede Minute, die ich mit ihnen auf dem Platz verbringen kann.“

Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain): „Leipzig war ein super Gegner, wir sind froh, gewonnen zu haben.“

Über den zweiten Elfmeter, den Messi ihm überlassen hat: „So sind wir im Team, ich bin dankbar, dass er mir den Elfmeter überlassen hat. Es ist natürlich bitter, dass ich verschossen habe.“

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