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Champions League, Real Madrid: David Alaba steht in der Kritik

„Nicht in Bestform“: Alaba in der Kritik

David Alaba leistet sich gegen Schachtar Donezk als Innenverteidiger die eine oder andere Unsicherheit - und wird für sein Auftreten kritisiert.
David Alaba leistet sich gegen Donezk die eine oder andere Unsicherheit
David Alaba leistet sich gegen Donezk die eine oder andere Unsicherheit
© Imago
David Alaba leistet sich gegen Schachtar Donezk als Innenverteidiger die eine oder andere Unsicherheit - und wird für sein Auftreten kritisiert.

Nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat sich Real Madrid beim Heimsieg gegen Schachtar Donezk.

Zwar setzten sich die Königlichen letztlich mit 2:1 durch, doch lange Zeit tat sich Real enorm schwer. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Besonders David Alaba machte gegen die Ukrainer kein gutes Spiel, wirkte in der Innenverteidigung unsicher. Mit seinem Nebenmann Eder Militao fehlte es an der Abstimmung, sodass Donzek ein ums andere Mal zum Abschluss kam. Auch beim Gegentreffer sah der Ex-Bayer nicht gut aus.

Die spanische Marca schrieb: „Alaba war nicht in Bestform.“ Real-Total bewertete den Auftritt des 29-Jährigen mit der Note 4,5. Laut der Plattform WhoScored war Alaba am Mittwochabend sogar der statistisch schwächste Spieler bei den Blancos.

Sobald Trainer Carlo Ancelotti den Österreicher in der Innenverteidigung auflaufen lässt, fehlt es Real an der nötigen Stabilität. Dabei wusste Alaba auf dieser Position beim FC Bayern zu überzeugen, machte unter Trainer Hansi Flick in den letzten Jahren als Innenverteidiger und Abwehrchef den Schritt in die Weltklasse und gewann in der Zentrale unter anderem 2020 das Triple. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Benzema rettet Real Madrid

Es war nicht nur Alaba, der gestern Abend nicht an sein Leistungsmaximum herankam.

Im Bernabeu waren im Laufe der ersten Halbzeit die ersten Pfiffe der Saison zu hören, die stärker wurden, als Schiedsrichter Bastien Benoit die Teams zur Halbzeit in die Kabine schickte. Kein Wunder, schließlich glich Fernando erst kurz vor der Pause Madrids Führungstreffer von Karim Benzema aus.

Dem französischen Torjäger war es nach dem Seitenwechsel letztlich aber auch zu verdanken, dass Real doch noch als Sieger vom Platz ging. Vorausgegangen war eine tolle Koproduktion der beiden Brasilianer Vinicius Junior und Casemiro.

Mit neun Punkten nach vier Spielen führt Real weiter die Tabelle in Gruppe D an und ist damit auf dem besten Weg als Gruppensieger ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen - auch mit einem wackligen Alaba.

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