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David Alaba erklärt bei SPORT1 seinen verrückten Stuhl-Jubel und huldigt Real-Held Karim Benzema

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David Alaba erklärt bei SPORT1 seinen verrückten Stuhl-Jubel und huldigt Real-Held Karim Benzema

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Alaba antwortet Boateng

Ein galaktischer Abend für Real Madrid, ein galaktischer Abend für David Alaba! Nach dem Viertelfinal-Einzug über PSG spricht der österreichische Nationalspieler bei SPORT1 über die Ekstase im Bernabéu und seinen verrückten Klappstuhl-Jubel.
Karim Benzema führte Real Madrid mit einen lupenreinen Hattrick gegen Paris Saint-Germain ins Viertelfinale der Champions League. Dabei erreichte er einen Meilenstein.
Kerry Hau
Kerry Hau

Das war königlich!

Dank einer irren Aufholjagd gegen Paris Saint-Germain am Mittwoch steht Real Madrid im Viertelfinale der Champions League. Mittendrin beim 3:1 im Estadio Santiago Bernabéu: David Alaba.

Der im vergangenen Sommer vom FC Bayern zu den Blancos gewechselte Österreicher bestimmt neben Hattrick-Schütze Karim Benzema und Alt-Star Luka Modric die Schlagzeilen in den internationalen Medien. Sein kurioser Klappstuhl-Jubel ist schon jetzt ein Internet-Hit! (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Im exklusiven Kurz-Interview mit SPORT1 blickt der 29-Jährige auf die galaktische „Remontada“ zurück und erklärt, was er sich bei seinem Jubel gedacht hat.

SPORT1: David, Gratulation zum Einzug ins Viertelfinale! Was war das bitte für ein verrücktes Fußballspiel?

David Alaba: Das sind Fußballnächte, wie wir sie uns wünschen! Wir haben seit dem Hinspiel in Paris jeden Tag daran geglaubt, dass wir ins Viertelfinale kommen und sind jetzt natürlich sehr happy, dass wir es geschafft haben.

SPORT1: Dabei stand es zur Pause 0:1, wenig deutete auf ein Weiterkommen hin.

Alaba: Ja, aber selbst nach dem Gegentor sind wir ruhig geblieben und haben weiter Druck gemacht. Es war klar, dass wir nicht nur ein Tor schießen müssen. Ich wollte in meiner ersten Saison hier auf keinen Fall im Achtelfinale schon rausfliegen. Keiner von uns! Das hat man gemerkt.

SPORT1: „90 Minuten im Bernabéu sind sehr lang“, sagte Real-Legende Juanito einst. Wie haben Sie und Ihre Mitspieler die Atmosphäre im Stadion wahrgenommen? War das Publikum wirklich der Schlüssel zum Erfolg?

Alaba: Wir wussten, dass das Spiel hier im Bernabéu ein anderes sein wird und dass unsere Fans und die Atmosphäre ein entscheidender Faktor sein werden. Die Stimmung im Stadion war extrem speziell. Ich wusste auch schon von früheren Spielen hier, dass das Bernabéu eine ganz eigene Kraft entwickeln kann. Das war gegen PSG der Fall. Die Fans haben uns nicht allein gelassen auf dem Feld, sondern das ganze Spiel gepusht - und wir konnten sie dann belohnen. Das war eine magische Nacht!

So kam es zum Jubel mit dem Klappstuhl

SPORT1: Und danach wurde ordentlich gefeiert?

Alaba: Die geile Stimmung haben wir natürlich mit in die Kabine genommen! (lacht)

SPORT1: Sie wurden nach dem Spiel mit ihrem Klappstuhl-Jubel zum Internet-Hit. Ihr Ex-Bayern-Mitspieler Jérôme Boateng fragte bei Twitter: „Was machst du da, Bruder?“ Diese Frage geben wir an dieser Stelle gerne weiter!

Alaba: Es ist ja gut, wenn man hin und wieder einen neuen Jubel ausprobiert. Der Stuhl kam gerade recht. Da habe ich nicht lange überlegt, das waren einfach Emotionen. Bei so einem geilen Comeback kann man mal durchdrehen! (lacht)

David Alaba jubelte mit Klappstuhl
David Alaba jubelte mit Klappstuhl

Alaba huldigt Benzema

SPORT1: Der Held des Abends war Karim Benzema mit seinem Dreierpack. Welchen Stellenwert hat er in Ihrer Mannschaft?

Alaba: Jeder weiß, wie wichtig Karim für uns ist. Klar, er hat das Spiel mit drei Toren entschieden, aber auch seine Ausstrahlung, seine Power und seine Anführerqualitäten sind ganz wichtig für uns. Er ist ein Weltklassespieler. Die nächsten drei Tore legt er dann hoffentlich im Viertelfinale nach.

SPORT1: Sie sprechen schon das Viertelfinale an. Was glauben Sie, wohin die Reise geht? Wie sehen Sie Ihre Chancen auf den Titel?

Alaba: Wenn wir so spielen und gemeinsam auftreten, können wir jede Mannschaft in Europa schlagen.

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