Damit hatte er am Ende völlig falsch gelegen:
FC Chelsea nach CL-Aus gegen Real: Timo Werner glaubte bereits an persönliches Siegtor
Werners krasse Fehleinschätzung
Nach dem dramatischen Aus in der Champions League bei Real Madrid trotz eines 3:2-Sieg im Viertelfinal-Rückspiel hat Timo Werner eingeräumt, sich beim zwischenzeitlichen Stand von 3:0 bereits im Halbfinale gewähnt zu haben - und zwar unmittelbar nach seinem stark herausgespielten persönlichen Treffer (75.).
Damit hatte der deutsche Nationalspieler das 1:3 aus dem ersten Vergleich mehr als egalisiert - für Werner war das Weiterkommen mehr als greifbar. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)
„Als ich (mein Tor, Anm. d. Red.) feierte, dachte ich: Das ist es!“, sagte der Stürmer auf der klubeigenen Homepage.
Und räumte ein: „Wir hätten vorher schon ein Tor zum 3:0 machen können, aber die Offiziellen haben es uns nicht gegeben. Doch als ich getroffen habe, dachte ich, wir sind damit fertig. Wir haben Madrid fast keine Chance gelassen.“ (NEWS: Tuchel giftet: Schiri zu feige)
Vor Werner hatten ein früher Treffer von Mason Mount (15.) und ein Kopfball von Antonio Rüdiger (51.) beim nun entthronten Titelverteidiger den Glauben ans Wunder immer stärker werden lassen.
Doch Reals Rodrygo (80.) rettete Real dann in die Verlängerung, in der Stürmerstar Karim Benzema (96.) das Team von Trainer Thomas Tuchel dann aus allen Träumen riss. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)
„Wir hatten ein brillantes Spiel und wir hatten 10 Minuten Zeit, um ein Wunder wahr werden zu lassen, also ist es sehr enttäuschend“, resümierte Werner.