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UEFA Super Cup: Real-Star Jesus Vallejo freut sich auf das Eintracht-Wiedersehen

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UEFA Super Cup: Real-Star Jesus Vallejo freut sich auf das Eintracht-Wiedersehen

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Real-Star freut sich auf Wiedersehen

Real-Star freut sich auf Wiedersehen

Wenn am Mittwoch der UEFA Super Cup zwischen Real Madrid und Eintracht Frankfurt ausgetragen wird, könnte ein Real-Profi auf die alten Kollegen treffen.
Filip Kostic verlässt Eintracht Frankfurt in Richtung Italien, nun stellt sich die Frage ob Eintracht Frankfurt stark genug ist, um im Supercup gegen Real Madrid zu bestehen.
Christopher Michel
Christopher Michel
Maximilian Huber
Maximilian Huber

Real-Verteidiger Jesus Vallejo und Eintracht Frankfurt haben in der Saison 2016/17 eine ganz besondere Beziehung aufgebaut. Der Spanier kam auf Leihbasis von Real Madrid und eroberte mit starken Leistungen die Fanherzen im Sturm. Den Pokalsieg verpassten die Hessen gegen Borussia Dortmund nur äußerst knapp (1:2).

Nun wartet für den Innenverteidiger das nächste Endspiel, diesmal nicht für, sondern gegen die SGE. Der 25-Jährige, der seit seiner Leihe nach Frankfurt noch für die Wolverhampton Wanderers und für den FC Granada per Leihe auflief, freut sich auf das Wiedersehen mit dem Europa-League-Sieger.

„Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine Zeit in Frankfurt. Und es freut mich sehr für den Klub, die Mannschaft und die Fans, dass sie so weit gekommen sind und die Europa League gewonnen haben“, verriet Vallejo nach dem Champions-League-Triumph gegenüber SPORT1.

Beim Public Viewing im Deutsche Bank Park feiern die Eintracht-Fans den Sieg über die Glasgow Rangers im Finale der Europa League. Rafael Borré verwandelt den letzten Elfmeter für die SGE.
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Fans von Eintracht Frankfurt feiern beim Public Viewing im Deutsche Bank Park

Für die Begegnung, die am Mittwoch um 21:00 Uhr in Helsinki angepfiffen wird, erhofft sich der Real-Profi ein Fußballfest für die Zuschauer: „Ich erwarte ein sehr schönes Finale mit zwei Teams, die richtig guten Fußball spielen. (…). Ich erwarte viele Torchancen und ein aufregendes Aufeinandertreffen für die Zuschauer“, erzählte Vallejo in einem Gespräch in der EintrachtTV-Sendung „Im Herzen von Europa“. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

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Vallejo: „Habe immer noch eine Verbindung zu Stadt und Verein“

Der Spanier verriet auch, dass er noch viele Freunde in Frankfurt habe. Auch mit Ex-Eintracht-Kapitän David Abraham und vor allem mit weiteren spanischsprachigen Spielern wie Marco Fabián pflege er seit seinem Abgang regelmäßigen Kontakt.

Vallejo denkt gerne an seine Zeit in der Main-Metropole zurück: „Ich war zwar seit meinem Abgang nicht mehr in Frankfurt, habe aber immer noch eine Verbindung zu Stadt und Verein.“

Lediglich zwei alte Teamkollegen übriggeblieben

Aus dem Eintracht-Team aus der Saison 2016/17 sind nicht mehr viele übriggeblieben, die heute noch im Kader der Hessen zu finden sind. Das hat auch Vallejo feststellen müssen: „Es hat sich nach meiner Zeit sehr viel verändert. Nur zwei Spieler sind noch übriggeblieben: Makoto Hasebe und Timmy Chandler. Nichtdestotrotz ist das System ähnlich geblieben mit drei Innenverteidigern, aus denen manchmal fünf Abwehrspieler werden. Es ist eine interessante Taktik“, findet der 25-Jährige.

Besonders zu Timmy Chandler pflegt der Spanier bis heute noch Kontakt: „Timothy Chandler ist ein richtig guter Typ. Nachrichten haben wir jetzt noch nicht ausgetauscht, bis zum Super Cup ist es ja noch ein bisschen hin. Aber sollte ich dabei sein, freue ich mich natürlich auf das Wiedersehen.“

Ob er beim Super Cup mitwirken darf, ist allerdings fraglich. Unter Trainer Carlo Ancelotti kam der Innenverteidiger auf lediglich fünf Liga- und zwei Champions-League-Einsätze.

Letztmals begegneten sich die Traditionsklubs in einem Pflichtspiel 1960 im Finale um den Europapokal der Landesmeister. 3:7 unterlag die tapfer kämpfende Eintracht vor 62 Jahren den Weltstars wie Alfredo Di Stéfano und Ferenc Puskás.

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