Beim Champions-League-Spiel zwischen Manchester City und dem FC Sevilla ist der Youngster Rico Lewis offenbar von zwei Sevilla-Fans rassistisch beleidigt worden.
Champions League: Rassismus-Vorfall gegen Rico Lewis von Manchester City
City-Talent rassistisch beleidigt
Zwei Anhänger wurden nach dem Spiel festgenommen, wie seitens der Gastgeber bestätigt wurde. In einem offiziellen Statement verurteilte City die Vorfälle.
Die Angelegenheit werde nun weiter von Sevilla und der Polizei in Manchester untersucht, heißt es. „Wir werden keinerlei Diskriminierung in unserem Stadion tolerieren und Rico nach diesen abscheulichen Vorfällen unsere volle Unterstützung anbieten“, beteuerte der Klub.
In der 85. Minute kam es bei der Auswechslung des Startelf-Debütanten zu rassistischen Anfeindungen. Sevilla behauptet in einem Statement, dass es in ihrem Ramon Sanchez-Pizjuan-Stadion nie „rassistische oder fremdfeindliche Episoden gab und ihre Fans sich immer für den Kampf gegen Rassismus eingesetzt haben.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)
Der FC Sevilla warte „auf eine offizielle Bestätigung dieser Tatsachen, und wenn diese bewiesen werden, werden die beiden Fans von der Mitgliederliste gestrichen.“
BVB-Talent rassistisch beleidigt
Die Entgleisungen sind nicht die ersten in dieser Saison. Bereits in den Youth-League-Duellen mit Borussia Dortmund kam es sowohl im Hin- als auch im Rückspiel zu rassistischen Beleidigungen gegenüber Abdoulaye Kamara.
Lewis gab übrigens die Antwort auf dem Platz: Er zeigte ein starkes Match im letzten Gruppenspiel der Champions League und schoss den zwischenzeitlichen Ausgleich (52.).
Am Ende gewann City mit 3:1 und qualifizierte sich für das Achtelfinale, was bereits vor dem Spiel feststand. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)