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Champions League: Leipzig-Handspiel gegen ManCity sorgt für Wirbel - britische Expertenrunde ist fassungslos

Wirbel um Leipzig-Handspiel

Auf der Insel sorgt ein ausbleibender Handelfmeter beim Champions-League-Hit zwischen RB Leipzig und Manchester City für Verwunderung. Collinas Erben begründen die Entscheidung mit Bayern-Star Mané.
RB Leipzig holt ein Unentschieden im Hinspiel gegen Manchester City. Benjamin Henrichs hatte während des Spiels eine Großchance liegengelassen und war dementsprechend später bedient.
Auf der Insel sorgt ein ausbleibender Handelfmeter beim Champions-League-Hit zwischen RB Leipzig und Manchester City für Verwunderung. Collinas Erben begründen die Entscheidung mit Bayern-Star Mané.

Das 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen RB Leipzig und Manchester City hat einmal mehr für Diskussionen in puncto Handspiel gesorgt.

„Das ist definitiv ein Handspiel. Er versucht, den Ball wegzuschlagen“, monierte ManUnited-Legende Rio Ferdinand in seiner Rolle als Experte für BT Sport.

Auslöser war eine Szene wenige Sekunden vor dem Abpfiff: Die City-Stars Riyad Mahrez und Ilkay Gündogan führten einen Eckball von der rechten Seite kurz aus, ehe Ersterer den Ball an den zweiten Pfosten flankte. Abräumer Rodri gewann das Luftduell und köpfte Benjamin Henrichs aus zwei Metern an die Hand.

Henrichs in Boxer-Stellung

Der eingewechselte Leipziger ballte seine Hände in Boxer-Stellung und streifte den Ball entscheidend mit der Schulter. Im Spiel noch weitgehend unbeachtet, rannten große Teile der Mannschaft aus Manchester nach Abpfiff auf Schiedsrichter Serdar Gözübüyük zu.

Und das durchaus berechtigt, wie Ferdinand anmerkte: „Die Reaktion der City-Spieler sagt alles. Sie haben sich durch die Bank beim Referee beschwert.“

City-Coach Pep Guardiola äußerte sich kryptisch zur potenziellen Elfmeter-Szene: „Ich weiß, was in der Situation passiert ist, habe es aber noch nicht gesehen. Deshalb kann ich nicht darüber sprechen.“

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Verschiedene Statements zum VAR-Check

Kurios: Der VAR sah sich nicht genötigt, ein mögliches Handspiel von Henrichs in erster Instanz zumindest zu überprüfen.

Das verwunderte den ehemaligen Premier-League-Schiedsrichter Peter Walton: „Ich habe einen Monitor, der mit der UEFA verbunden ist und potenzielle VAR-Überprüfungen anzeigt. Der Videoassistent hat die Szene nicht gecheckt, das hat mich doch überrascht.“

Dem widersprach Guardiola auf der Pressekonferenz: „Die Szene wurde gecheckt.“

Gelächter in britischer Expertenrunde

Die britische Expertenrunde um Ferdinand, Ex-Bayern-Star Owen Hargreaves und dem ehemaligen City-Akteur Shaun Wright-Phillips brach in Gelächter aus, als sie die Szene nach dem Spiel in der Verlangsamung zu sehen bekamen.

„Das ist ein Handspiel“, konnte Wright-Philips den ausbleibenden Check nicht fassen. „Was tut er da? Das muss ein Handspiel sein“, pflichtete Hargreaves bei. „Shaun ist im Moment am Boden zerstört“, musste Ferdinand grinsen.

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Der Twitter-Account Collinas Erben verwies im Zuge der x-ten Handspieldiskussion auf eine vergleichbare Szene beim Champions-League-Gruppenspiel zwischen dem FC Bayern München und Inter Mailand.

Damals hatte auch Sadio Mané seine Arme in Tyson-Fury-Manier vor sein Gesicht geballt, um sich vor einem Schuss von Inters Nicolo Barella zu schützen. Auch bei dieser Szene wurde nicht auf Handspiel entschieden.

Für Collinas Erben gibt es nur eine Erklärung: „Keine Vergrößerung der Körperfläche, denn der Ball wäre ohne das Handspiel auf den Kopf getroffen.“

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